Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806335
Strada , 
Vespasilano. 
443i 
fu-mis Romae. Diess istieines der schönsten Blätter des 
teislers. H. Ö Z. 6 L., Br. 4 Z. 7 L. 
10)  . Die Verlobung der heil. Catharina. Eine solche Darstel- 
lung wird im Cataluge des Prof. Schildener, Lpz. 1845, als 
ein dein Verfasser des Peintre-graveur unbekannt gebliebe- 
nes Blatt bezeichnet, welches sehr selten vorkommt, qu. lt- 
17) St. Catharina betet kniend das Jesuskind an, Die heil. 
Jungfrau sitzt mit diesem links auf einer Wolke, und dar- 
über breitet sich die Engelglorie aus. Rechts ist eine Säule, 
an welcher ein Vorhang befestiget ist. Links unten: Vespa- 
sianu, St. J. F., im Rande: Anno Domini 1595. S. Catha- 
Pillü-  Juanx Orlandi a pasquino fur. H. B Z. 4 L. mit 
4 1.. Band,  5 z. o L.  
l. Vor der Inschrift im Rande. 
ll. Mit derselben. 
13) St. Hieronymus in der Grotte schreibend, und zu seinenl 
Fussexi der Löwe. Rechts vorn ist der Todtcnkupf und der 
(Jardinalshut, und links unten steht die Adresse: Nico. vanf 
Aelst for. H. 4 Z. lt L., Br. 5 Z. 6 L. Einige schreiben 
die Erfindung dem G. Reni zu, Bartsch aber erklärt Com- 
pusition und Radirung für Strada's Werk. 
19) St. Hieronymus in den Wiiste vor dem Crucifixe betend, 
halbe Figur im Profil nach rechts. Er richtet die linke Hand 
gegen die Brust. Im Grunde links ist ein Felsen und ein 
Baum mit zwei grossen Aesten, wovon der Eine über das 
Haupt des Heiligen reicht. Ohne Namen. H. 6 Z. 8 L., 
Br. 4 Z. 11 L. 
20) Die Stigmatisation des heil. Franz. Er empfängt sitzend die 
Wnndxnahle, während sein Begleiter links sitzt und im Bu- 
che liest. Rechts unten: V. S. J. F. H. 7 Z., Br. 5Z. 5L. 
21) St. Franz mit dem Crucifixe an der Brust, halbe Figur nach 
rechts. Im unteren Bande: Crux fuit in Terris etc. 
Ohne Namen, und eines der geringeren Blätter des Mei- 
sters, wenn es wirklich von ihm ist. H. 7Z. mit 6 L. Rand, 
Br. 5 Z. 4 L]  
Slifildil; dakßb, Zeichner und Altertliumskenner von Mantua, ist 
durch seine trefflichen Nachzeichnungen antikerlVIedaillen bekannt. 
In der k. k. Bibliothek zu Wien sind zehn Bände mit Zeichnun- 
gen nach römischen und griechischen Münzen von Stradafs Hand. 
Lambecius hat in der Beschreibung der Bibliothek mehrere sol- 
cher Nachbildungen in Kupfer stechen lassen. Auf der Bibliothek 
in Gotha sind 50 Bände mit 9000 solcher Zeichnungen, welche 
Strada 1550 für einen Fugger in Augsburg zeichnete, der jede mit 
einem Goldgulden bezahlte. Dann haben wir von Strada folgen- 
des Werk: Epitorne Thesauri antiquitatum, h. e. Imperaturum ro- 
manorum orientalium et occidentalium icones ex antiqnis nuxuis- 
xnatibus quam {idelissime delineatac, ex Museo Jacobi de Strada 
Mantuani Antiquarii. Lugduni apud J. de Strada et Th. Quarinum 
1553. Mit Holzschnitten, 4., dann: Tiguri 1557, 3. Zu Lyon er- 
schien 1555 eine französische Uebersetzung: Epiturue du Thresor 
des Antiquitez etc. de Vestude de J. de Strada, trad. par Jean Lo- 
wcan d'Orleans,  Ein anderes Werk nach den Zeichnungen 
Stradsfs erschien unter folgendem Titel: Jacobi Typotii Symbola 
divina et humana Puntificum , Imperaturuxn et Rcgum etc. Francof. 
1052, SBiinde mitliupfern von E. Sadelcr, ful- Die Zeichnungen
        

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