Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806303
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Slrack, 
Johann 
Heinrich. 
Iu der Purlraitsananmlung des Prof. Vogel von Vogelstein zu Dres- 
den ist das Bildnisse dieses Meisters, 1826 vom Sohne desselhßu 
gezeichnet. 
Wir haben von diesem Künstler auch radirtc Blätter. 
1  6) Landschaften, meist italienische, mitStaflage. 1814. 15„ 
lsl. ful. und kl. qu. lol. 
Straclt, Johann Heinrich, Architekt, geb. zu Biickeburg 1806, 
wurde von seinem Vater, dem Prof. W. Strack in der Zeichen- 
kunst unterrichtet, und fasste schon frühe eine besondere Vorliebe 
für die Architektur. Seine höheren Studien began er unter Schinke] 
in Berlin, welcher ihn bald zu seinen vorzüglichsten Schülern 
zählte. lin Jahre 18.34 begab er sich nach Italien, um iu Rau 
die Ueberrrste der klassischen Baukunst zu studiren, und nach 
seiner llückkehr lieferte er in zahlreichen Planen und Entwürfen 
eben so viele Beweise, dass er jeder Aufgabe zu entsprechen ver. 
mag. lin Jahre 13h wurde er Professor an der k. Akademie in 
Berlin, und übernahm da nach dem Vorgange Schinkefs, und 1115 
ruhmvoller Verbreiter der Lehre desselben, eine Schule, Welche 
Ernst und Solidität der Cumpiisition mit feinem Sinn in der Ausfüh- 
rung des Einzelnen und mit geschmackvollen: Vortrage zu verbinden 
weiss- Zahlreiche architektonische Entwürfe nach seinen Aufgabe" 
und unter seiner Leitung von Schülern gefertiget, liefern die riihm- 
lichsten Beweise der Tüchtigkeit dieser Schule, deren Wirksamkeit 
 über das Gesumintgebiet der Technik sich verbreitet. Strack isg 
auch Lehrer der k. vereinigten Artillerie- und Ingenieur-Schule, und 
durch seine Zeichnungen für die k. Eisengiesserei, und die von 
ihm und Stüler gefertigten Vorlegeblütter für Möbel-Tischler, 
die von 1855 an in vier Heften auf 24 Blättern, zum Theil in Far, 
bendruck, erschienen. wirkte er auch auf dieses Fach wuhlthätig 
ein, so wie überhaupt seit Schinkel in Berlin die artistischen Werk, 
stiitten zu grosscr Veredlung gelangt sind. Doch ist Strack nicht 
allein als Lehrer zu rühmen, er lieferte auch viele Plane zu [iih 
chen, Praehtgebäuden, Palästen und Wohnhäusern, und als Huf; 
Architekt ward ihm auf mannigfaltige Weise Gelegenheit zur Aus- 
iibuiig seiner liunst gegeben. Mehrere seiner Entwürfe sind durch 
das architektonische Album des preussischen Architekten-Verein; 
bekannt, an dessen Redaktion Strack u. a. liünstler Theil haben, 
Es erschien von 1857 an zu Potsdam, und enthält bis jetzt in 10 
Heften eine treffliche Sammlung von Bauentwürfen. Sehr zah]- 
reich sind auch seine malerisch architektonischen Zeichnungen. 
Nieren die meisten in frühere Zeit fallen. Viele derselben sind 
durch lithographische Nachbildungen bekannt, unter dem Titel; 
Architektonische Denkmäler der Altmark Brandenburg. In maleri- 
sehen Ansichten aufgenommen von J. H. Strack und F. E. Meyer. 
heim. Nebst 'I'cxt von Dr.  Iiugler. Dieses Werk eischien zu 
Berlin von 1854 an in Lieferungen zu 5 Blättern, gr. fol., niid kann 
der lieichhaltiglieit des Gegenstandes 'wcgen noch iiunier Zuwachs 
erhalten. lin Jahre 1842 beschäftigte ihn die Herausgabe einer 
WVerkes über das griechische Theater, welches durch Zusammen. 
Stellung der sämmtliclien eihnltenen Reste die benierkenswertliesteu 
lie-ultate für die Einrichtung der 'l'l'ieater im Allgemeinen, und 
vorniimlich für die Einrichtung der Scencngebtiude cnthiilt. Dieses 
Werk erschien 18715 zu Potsdam, unter dem 'l'i-tel: Das altgriechi. 
 nach siimmtliclieu bekannten Ueberrcstcn dar. 
gestellt auf neun 'l'afeln in liupferstichcn und Lithographien mit 
tun, fol. Der Text ist in 4. Unter seinen neueren lauen er-
        

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