Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806292
Strabm 
Stra ck , 
Ludwig 
Philipp. 
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Iiünste die Malerei erlernte. Später begab er sich nach Rom, wo 
Benefiale sein Meister wurde. Nach seiner Rückkehr empfahl ihn 
Vieira (Lisbonense) dem portugiesischen Hole, seinen Ruf grün- 
dete er aber in Purko. Unter seine ausgezeichnetsten Schüler zählt 
man den Francesco Vieira (Purlnense). Das Todesjahr dieses liünst. 
lers ist uns unbekannt. Es schcintixil zweiten Decennium des vorigen 
Jahrhunderts erfolgt zu seyn. Seiner erwähnt Machudo (Collecau 
etc. Lisboa 1825. S. auch J. Strebel.   
Strabo , 
VOR 
Beiname 
Molenaer, 
Strack, Anton Wilhelm, Maler, geb. zu Hayna in Hessen 1758, 
war der Sohn eines Bäckers und der Tochter des Malers Jus. Hein- 
rich Tischbeiu in Casscl, wo Strack im Tischheinischen Hause 
Unterricht genoss. Er lebte in Gasse] auch einige Zeit alsiaus- 
iihender Iiiinstler, bis er Professor und Hofiualer in Biichehnrg 
wurde; wo er eine Reihe von Jahren thätig war, und schöne Bild- 
nisse malte. Uebercliess ertheilte er Unterricht im Zeichnen, und 
führte selbst verschiedene Zeichnungen aus, die meistens in land- 
schaftlichen und architektonischen Ansichten bestehen. Mehrere 
derselben sind im Stiche bekannt, und bilden eine Beihe von 
Ansichten Schöner. und Zum 'I'heil durch die Geschichte merkwür- 
diger Gegenden Westphalena. Das erste Heft mit drei Blättern 
in Aquatiuta ßPSChlßIl 1801 zu Hannover bei Hahn, und das zweite 
1805. Die Blätter, schwarz und farbig gedruckt, sind 14 Z. hoch 
und 19 Z. breit. Dann gab er auch Prospekte der Gegend des 
Fort St. George und der Festung Hamrneln heraus, schwarz und 
schön illuminirt. C. Bock stach nach ihm das Bildniss des Grafen 
Wilhelm von Schaumburg-Linie. 
Strack, Ludwig PhlllI-TP; Maler, der Bruder des Obigen, geb. 
zu Hayna in Hessen 1701, war Schüler seines Vetters, des Johann 
Anton Tischbein in Cassel, und widmete sich mit Vorliebe der 
Landschaftsmalerei. Anfangs copirte er mehrere Meisterwerke der 
Gallerie in Cassel, die an solchen vor der französischen Invasion 
bekanntlich sehr reich war, und diese brachte ihm den Vortheil, 
dass er schon früh im Malen grosse Uebung erlangte. Hierauf 
unternahm er Reisen in Deutschland und in Italien, als deren 
 Resultat eine grosse Anzahl von Studien zu betrachten ist, nach 
 welchen er dann zahlreiche Gemälde auslührte, die in Anordnung 
und Färbung grosses Lob verdienen. Strack zeichnete sehr gut 
und sah vor allem auf naturgetreue Darstellung, so dass seine 
Werke zu den bessten Erzeugnissen der früheren deutschen Land- 
schaftsmalerei gehören. Strack arbeitete längere Zeit zu Cassel 
und in Eutin , und dann wurde er Hofmaler des Herzogs von Ol- 
denburg. In Nordteutschland, und auch über dessen Gränze hin- 
aus, findet man in Cabineten viele Bilder dieses Künstlers, in wel. 
chen man einen fleissigen Nachahmer Bergheufs erkennt. Einige 
gehören zur Gattung der idyllischen Landschaften , in denen die 
Stadage sehr gefällig und {leissig behandelt ist. J. G. Schumaun 
und lriessler stachen nach ihm eine Landschaft mit der Familie 
des Pfarrers von Grünau im Walde, nach Vuss Louise, gr. qu. 
fol. Dieses Blatt gehört zu jener Folge, welche bei Frauenholz 
unter dem Titel siGallerie deutscher Dichter n erschien, und bildet 
das Gegenstück zu C. ltahPs Hermann und Dorothee nach (inner- 
lniinll- Vßilll Lillhe und Darustedt stachen nach ihm mehrere 
Blätter für Almanache, meistens Ansichten der Umgebung von, 
Eutin, eitrige mit idyllischer Stailagc. L. P. Strack starb 1850.
        

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