Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806019
Stoop, 
Jan 
Pietcr. 
Stoop 
oder 
StoPP ' 
Corn. 
411 
Frederils Hendril-a von Nassau zyn Leven en bedryf, door J. Commelyn. 
2 Üccle. Amst. 1665, fol. Dic französische Uebersetzung: Bist. 
de la vie et des actes memorables de F. H. de Nassau, Par J. Com- 
melyn. Amst. 1665, enthält wuhl dieselben Abbildungen. 
1) Die Schlacht bei einer Kirche. Oben im Cartouche: Graef 
Jan van Nassou geslaghen en ghevengen Anno 1630- Links 
unten: Fig. II. lol. 102. 
Der Stecher nahm das Blatt von W. Baur in der römi- 
schen Ausgabe von Stradzüs Werk de bello Belgien. Romae 
1652 und 1647, zum Vorbilde. H. 10 Z. 5 L., E1315 Z. 5L. 
2) Ein Cavalleriegefecht. Oben: Don Cantelmo tot Burgerhout 
By Antwerpen geslaghen 1615. Rechts: Tweede Deel fol. 
146. H. 10 Z. 2 L., Br. 15 Z. 5 L- 
5) Ein Schlachtfeld, rechts Cavalleriegefecht, links zwei Soldaten 
und die Inschrift: Het Sas van Gent Belcegert den 28. July 
Anno 1644 etc. Links oben: Tweede deel fol. 168. H. 10 
Z. 5 L., B:215 Z. 6 L. 
4) Plan einer Stadt mit Umgebung. Rechts ist eine Reiter- 
truppe, links steht: Veroveringe van Thiemen Anno 1655. 
  Oben links: Fig. 21. f0l-2l5. H. 10Z. 3 L., Br. 15 Z. 2L. 
5) Plan einer Stadt mit Umgebung. Rechts oben ist die Ein- 
nahme von Wesc-Limd dann liest man: Inde, naere duystre 
Nacht quam dit Wcsel onverwacht. Links: De Wyt ver- 
maerzli Stadt Wesel   1629. H. 19 Z. 5 L., Br. 15 
Z. 2  
SBOOP, Jan PIGIICP, Maler, wird von einigen mit dem obigen 
DirkSloop verwechselt, wie wir im Artikel dieses Meisters bemerkt 
haben , andere wollen gar nicht an die Existenz eines Pet. Stoop 
glauben. Er lebte aber gleichzeitig mit Dirk, und malte ebenfalls 
Landschaften mit Figuren, Pferden, schöne Bilder, an welche sich 
Zeichnungen reihen. Im Winlslefschen Cnbinete ist sub. Nro. 5146 
ein Schlachtsliicls von ihm erwähnt. Stoop malte noch mehrere 
andere Schlachtbilder im Geiste Ilughtenburgßz, dann Pferdestiicke 
und Bambocciaden in der Manier von P. de Laar, Alles mit gros- 
ser Meisterschaft. In den Hamburger Künstler-Nachrichten S. ÖQ. 
heisst es, der Künstler sei in Hamburg geboren, indem sich seine 
Aeltern daselbst einige Zeit könnten aufgehalten haben. Er selbst 
aber arbeitete die längste Zeit in Holland, und scheint auch Eng- 
land besucht zu haben, weil Walpole von Peter Stoop Hunde hatte, 
den er mit Dirk Stoop in Berührung bringt. 
Ob Pet. Stonp auch in Kupfer radirt habe, wie Walpole zu 
vermulhcn scheint. ist eine Frage, welche wahrscheinlich mit Nein 
beantwortet werden muss. 
Stoop oder Stopp, Cornehus, Maler, wurde um 1505 5„ 
Hamburg geboren, scheint aber später nach England gekommen 
zu seyn, weil Sandrart ihn (Stopp) einen Engländer mm", Die- 
ser Künstler malte Frucht- und Blumenstücke mit Vögeln und 
anderen kleinen Thieren. Ruinen mit alten Grabmälern und Bild- 
säulen, Baubschlösser mit Geisterspuck, Felsenhöhlen mit Dornen 
und Unkraut verwachsen, unterirdische Gewölbe, in welchen Gei- 
sterbeschwörer, Schatzgräber, Wahrsager u. s. w. hausen, und 
andere Eingebungen seiner Phantasie. In den Hamburgfschen 
Künstler-Nachrichten S. 67 heisst es, dass diese Bilder in Cum- 
position, Beleuchtung und Färbung vortreHlich seyen. Sie sind
        

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