Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805858
Stocvesnndt, 
Christian 
Hain rieb. 
Slowhl, 
Franz. 
395 
Folgende Blätter sind von seiner Hand: 
1) Landschaft mit zwei Bäumen und mit Figuren zu Pferd, 
vor welchen zwei Hunde laufen. Vom Vorgrunde aus geht 
ein Bauer mit seinem ihm folgenden Hunde ihnen entgegen, 
und links öffnet sich eine Aussicht aiif die Ebene, in Wel- 
cher zwei Männer mit zwei Hunden erscheinen. Wynants 
pinx. G. Slöven fec. H. 6 Z. 1.; L., Br, 3 Z. 5 L. 
2) Landschaft mit Gebäuden. Links ist die liirche mit Monu- 
menten, und vor diesen bemerkt man den Hirten mit der 
Heerde, welche in einer stehenden und in einer liegenden 
Iiuh, in zwei Ziegen und vier Schafen besteht. Links beim 
Baume ist ein Wirthschaftsgebäude. Ohne Namen des Ba- 
dirers. H. 6 L, Br. 8 Z. 75 L. 
Stoevcsandt, Christian Heinrich, Architekt und Maler, machte 
seine Studien an der Akademie in Berlin, uud wurde dann als 
Hüllßüflduiilellf angestellt. lin Jahre 1828 erhißil er auch die Slellß 
eines Hiilfslehrera in der Perspektiv- und Architektur-Zeichnunge- 
Clnsse an der genannten Akademie. 1859 wurde er Hiilfslehrer bei 
der Reisslslasse der liunst- und Gewerkschule, und 1840 als aka- 
demischer Lehrer bei dieser Klasse angestellt. Es finden sich von 
seiner Hand verschiedene architektonische Zeichnungen, so wie 
Landschaften in Oel und Aquarell, die in verschiedenen Besitz 
iibergingexi. 
SWR8, J- V- D-, Maler, war in der ersten Hälfte des 17. Jahr- 
hunderts thätig. Es finden sich Schlachtstücke und andere mili- 
tärische Scenen von ihm. ln der ehemaligvxi Gallerie zu Salz- 
dahlum war ein Schlachtbild mit der Jahrzahl 1649, welches 5 F. 
7 Z. breit und 5 F. 11 Z. hoch ist. Der Direktor Wilh. Tisch- 
bein zu Eutin, dessen Sammlung 1858 zerstreut wurde, besass ein 
kleineres Gemälde mit einem Beitergefechte auf offener Heide, be- 
zeichnet: J. Stulföe. S. auch Joseph Stoffen. 
81106181, AfldfßaS, Miniaturmaler von Münpelgard, war in der zwei- 
ten Hälfte des 1T. Jahrhunderts thätig. Er schenkte dem Waisen- 
hause zu Erfurt eine von ihm ausgemalle Liineburgische Bibel, 
die von 1684  85 gedruckt ist. S. Doering's erneuerten Evan- 
gelischen Tempel. Erfurt 1705, S. 21. 
Stoffen oder Stoifßr, Joseph, Maler aus derSchweiz, war Schü- 
1er des Schlachtenlnalers Ant. Calza, und liess sich in Bologna 
nieder. Die Felsina pittrice III. 13g sagt, dass dieser Stoffen Cor- 
pural der Wache des öffentlichen Palastes daselbst war. Er ist 
vermulhlich eine Person mit dem obigen J. V. D. Stoffe. 
Stügäky, Eustach, liupferstecher, lebte 
finden keines seiner Blätter angezeigt. 
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1140 
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Wir 
SIOhl, Franz, Zeichner und Maler, geb. zu Wien 179g, betrat 
daselbst an der Akademie seine Laufbahn, und verfolgte dieselbe 
mit grossem Geschicke. Anfangs besuchte er die akademische Land. 
schafts-, dann die Histurien-Zeichnungsschule, und hatte Schon 
Proben eines glücklichen Talentes geliefert, als er in der Hofkanz- 
ley des regierenden Fürsten von Schwarzenberg eine lebensläng- 
lich ihn versorgende Anstellung fand. Doch verllefs er als Be- 
amter die Kunst nicht, pflegt dieselbe im Gegenillßlle In den Muss:-
        

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