Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805846
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Stoessel , 
Joh. 
Adam 
Plxilipl" 
Stocven, 
Stoessel, Johann Adam Philipp, Malgnßildhauep und impfen 
stecher, wurde 1751 zu Schweinfurt geboren, und von Appiani in 
Mainz zum Künstler hernngebildet. Hierauf begleitete er den Huf. 
rath Schütz in Weimar auf seinen Iiunstreisen in die Schweiz, und 
nach seiner Rückkehr wurde er Professor der Malerei an der chup- 
fürstlich sächsischen Akademie, eine Stelle, die er nach einiger 
Zeit mit jener eines Professors der Mathematik und Zeichenhuu" 
am Gymnasio illustri zu Schweinfurt vertauschte. Im Jahre 1790 
berief ihn der Herzog von Sachsen-Meiningen, um seinen Chur- 
saal mit Gemälden zu zieren. Dann zierte er die Zimmer des 
Bxtterschlusses Beltenburg mit historischen Darstellungen. und m 
den daselbst befindlichen englischen Anlagen des Freiherrn Vqu 
Truchsess sind Bildhauerarbeiteti von ihm. Stoessel war ein sehr 
geschickter Iiünstler, wiess aber aus Patriotismus jeden auswärtigen 
Ruf zurück. Er begnügte sich mit seiner Professur, und leigege 
nebenbei eine Privat-Zeichnungs- und Schreibanstalt. Ein besun- 
deres Verdienst erwarb er sich um die Verbesserung der Feuer- 
spritzen. Starb zu Scbweinfurt 1808. 
Seine Söhne Elias und Wilhelm waren ebenfalls geschickte 
Maler, starben aber frühzeitig. 
Stoessel, Heinrich Adam, Maler, geb. zu Schweinfurt 18m 
machte seine Studien an der Akademie in München, und verblieb 
bis 1838 in dieser Stadt. Er malt Bildnisse und Genrebilder. 
Stoessel , 
Elias 
und 
Wilhelm, 
Stoessel. 
sliüeltrllpp, Andreas, Maler und Kupferstecher, geb. zu Hamburg 
1754, übte sich in frühester Jugend im Zeichnen, und ging 1771 
zur weiteren Ausbildung nach Copenhagen, wo er bis 1774 an 
der k. Akademie den Studien oblag. ln die Heimath zurüclsge- 
kehrt. machte er sich bald als liiinsller vurtheilhaft bekannt, be_ 
sonders durch Bildnisse, deren er in Oel, Miniatur und inCrayU" 
auslührte. Dann stach er auch Bildnisse in liupfer, meistens in 
Punktir- und in englischer Crayonmanier. Ueberdiess stach er 
auch mehrere Titelblätter, und besonderen Beifall erwarb er sich 
durch seine Blätter, welche getuschte Zeichnungen nachahmen. [u 
diesen verschiedenen Verfahrungsarten ertheilte er auch Unterricht, 
so wie er sich überhaupt mit dem Lehrfache beschäftigte. Im Jahre 
1785 gab er ein nNiilzliches Handbuch für Anfänger der Zeichen- 
kunst, Schatten und Licht betreffendw heraus. Im Jahre 1303 er- 
schien sein kleiner Blumenzeichner, 4., und hierauf Vorlegeblätter 
zum Laudschaftszeichnen. Hamburg, o. 1., 4 schwarze und (g ü". 
bige Blätter, gr. 4. Starb zu Hamburg um 1812. 
1) Jens Juel, Nlaler, nach Iiniep, kl. fol. 
2) Carl Philipp Emanuel Bach, Capellmeieter in Hamburg, nach 
eigener Zeichnung. Oval fol.  
5) J. G. Schliclithorst, Consistorialrath in Bremenuäkl. fol. 
Stoettrupp, Christian Georg Andreas, Zeichner und KuPi-em 
steclier, der Salm des Obigen, übte in Altona seine liunst, und 
starb 1855 im 46- Jahre. 
SIZOGVCH, G-, Maler, blühte in den ersten Hälfte des 19- Jßllrhun- 
derts, ist uns aber nach seinen Lebcnssferhältnissgn gnbgkulnuz. 
lir arbeitete im Laudschaftsfachc, und radmu auch m hupxcr.
        

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