Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805817
Stoelzlin , 
Johann. 
Stoer , 
Johann 
Wilh. 
391 
hervor. Im Jahre 1846 sahen wir im Lokale des Kunätverfzlns 
ein historisches Staifeleibild von ihm, welches David vorstellt, wie 
er vor Saul die Harfe spielt. 
SIZOBlZlIH, Johann, Maler von Giengen, war der Sohn eines Kriegs- 
mannes, dann Schal und llechenmeislcrs zu Giengen, welcher 1654 
von einem spanischen Soldaten ermordet wurde. Stölzlin malte 
diese Begebenheit, stellte ltlbßl Giengen in wildem Iiriegsiiber- 
falle und in Feuer und Flammen dar, und hing das Bild in der 
Stadtkirche claselbst auf. Er arbeitete 14 Jahre in Giengen, floh 
aber dann vor den Gräueln des Krieges nach Ulm, und maltwauch 
diese Flucht. Ueberdiess hatte er das Lob eines geschickten Por- 
traitmalers, die Zeitverhültnisse waren aber damals der Kunst sehr 
ungünstig. 1m Jahre 1665 stach er nach J. Sälzlixfs Zeichnung 
eine Karte des Gebietes von Ulm. Zwei seiner Brüder wendeten 
sich wieder zur katholischen Iiirche und wurden von Kaiser Fer- 
dinand ll. unter dem Namen von Stölz in den Adelsstand erhoben. 
Vgl. Weyermanxfs Nachrichten von Ulmer Künstlern. 
SIOCIIZIIOP, Wilhelm, Maler aus Lübeck, machte um 1340 seine 
Studien an der Akademie in Berlin, und widmete sich mit Eifer 
dem Genrefache. Auf der dortigen Iiunstausstellung von 1844 sah 
man ein Gounchebild von ihm, welches nach den Skizzen des 
Hauptmanns von Orlich den Auszug zur Tigerjagd vorstellt, wel- 
che Shyr Sing von Labore 1845 dem brinischen Gesandten Sir 
Thomas Madduck zu Ehren gab. Diese Gouachezeichnung war zur 
Ausführung eines grösserexi Gemäldes in Oel bestimmt. Dann malte 
Stültzner auch andere Gcnrebilder und Architekturstiicke. 
SIOBIIbBCkB, HanS, Maler, ist durch Back-er's Mittheilung im Kunst- 
blatt 185.5 Nro. 89 bekannt. Er wird in einer Chronik der Abtei 
Marienfeld bei Münster unter die vorzüglichsten Maler gezählt, 
welche um 1480 in Münster lebten. Im liunstblutte heisst dieser 
Künstler durch Druckfehler Sluerbecke. 
Stoer, J. Fq Maler, arbeitete um 1760. Er malte Bildnisse, darun- 
ter auch jenes des berühmten Swedenburg, welches Beringruth jun. 
in liupfer gestochen hat, fol. 
Stoer, Franz JOSGPh, Glasmaler, war in der ersten Hälfte de: 
17. Jahrhunderts thiitig, und zwar zu Radolfzell am Üntersee. Auf 
einer Zunftstube zu Diessenhofen sind zwei Glasgemälde von ihm, 
wovon das eine eine Scene aus Till Eulenspiegel vorstellt, und 
mit der Jahrzahl 1627 versehen ist. 
SIOBP, Johann Wilhelm, Hupferstecher, arbeitete in der ersten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts zu Nürnberg,_ und in durch Bildnisse 
und Prospekte bekannt. Seine Blätter sxud indessen vun keine;- 
grossen Bedeutung. Starb um 1740. 
1) Einige Portraite von Mitgliedern des Hauses Oesterreich, 3. 
2) William Beveridge, englxschcr Bischof, nach Richter, 8. 
5) P. O. Hilscher, Geistlicher, ful. 
Kg) Professur J. L. Boye, 8. 
5) Das Rathhaus zu Nürnberg bei Gelegenheit des Friedens- 
schlusscs von 1643. P. Wittig pinx. 1649. G. D. Heumann 
del. Nurixub. J. W. Stoer sculpsit Norimb" qu. fol.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.