Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805775
Stoehr , 
Gerh. 
Ppixßp. 
Stoelzel , 
Christ. 
F ried. 
387 
Stoehr: Gerhard  Maler und Professor der höheren Zei- 
chenkunst an der Universität zu Würzburg, wurde um 1795 ge. 
boren, und in Italien zum Künstler herangebildet, wie auch aus 
seinen Werken das Studium der römischen und floreniinischcn 
Schule hervorleuchtet. Im Ursuliner-Kirchlein zu Würzburg ist 
von ihm das Hauptaltarbild mit der Verkündigung Mariü. ein sehr 
schönes Gemälde. Dann finden sich von Stöhriauch Staffeleibil- 
der. einzelne, oder nur wenige Figuren enthaltend. Ueberdiess 
kennen wir von ihm ein lithographirtes Blatt noch Rafael, die be- 
rühmte Madonna del Granduca, im Palaste des Grossherzogs von 
Toscana, fol. Dieses Blatt wurde 1821 alsMeisterwerk der Litho- 
graphie gerühmt. 
Stoelzel, Christian Friedrich, Zeichner und Iiupfemecher, wurde 
1751 zu Dresden geboren, und von Prof. Schenau in der Zeichen- 
kunst unterrichtet, worauf er unter Canule's Leitung im Radiren und 
Stechen sich übte. Üeberdiess zeichnete er auch fleissig nach dem 
Leben und nach guten Malwerlien, so dass er als Iiu ferstecher 
auch "das Lob eines geübten Zeichners sich erwarb. Es finden sich 
mehrere Portraitzeichnungen von ihm, die meistens getuscht und 
leicht colorirt sind. Auch seine anderen Zeichnungen sind in 
Tusch und Farben behandelt, nach welchen er mehrere seiner 
Blätter ausführte. Zu seinen frühesten Arbeiten gehören drei 
Blätter nach Antiken des A nsteuiiis zu Dresden nach Zeichnun- 
 P5 ß 
gen von lilass und Friedrich, von Welchen die späteren Blätter 
in Beckens Augusteum zu unterscheiden sind. Dann rarlirte er 
in jener frühen Zeit auch einige Blätter nach Dietrich und Perelle. 
Diese Arbeiten fallen von 1765  1770- lin folgenden Jahre 
wurde er Pensionär der Akademie zu Dresden, 1777 Svirltliclias 
Mitglied derselben, 177g Hofkupferstecher und dann ausserordeni- 
licher Professor der Kupferstecherkunst an der genannten Aiislall 
als welcher er mehrere tüchtige Schüler heranbildete. Seine Bliii- 
ter, darunter viele Vignetten, Titelblätter, Stiche für Romane elc_, 
sind zahlreich und in verschiedenen Manieren behandelt. Jeuv 
in Linieninanier gehören zu seinen vorzüglichsten. Iui Jahre 131;, 
starb dieser Künstler. Zwei Jahre früher zeichnete Prof. Vogel 
von Vogelstein das Bildniss desselben und legte es seiner Portrait- 
Sammlung bei. 
1) Alexander I. Kaiser von Russland, nach Kiel, kl. fnl. 
Dieses Blatt erschien auch colorirt. 
2) Josephus Il. Caesar 1785. Oval, 8. Selten. 
5) Gustaph IlI. König von Schweden, 8. 
4) E. Sclienau, Direktor der Akademie in Dresden. Von Vogel 
"gemalt, und C. F. Stölzel gravirt 1780. Büste, i-uth iind 
schwarz gedruckt. fol. 
5) Carl August von Gersdoi-f, sächsischer Kriegsminister, fol. 
l. Vor dem Namen des Stecbefä- 
Il. Mit demselben.  
6) Bormann, Bürgermeister von Dresden, nach Bagger,  
7) Graf Ignaz Accaraiiiboni. Schmidt p. C, F_ St, 5c, 179.1, fo], 
ß) Mlle. Allegranti, Sängerin, nach Cailc, fol. 
g) Hans Hubrig, lt. ' 
10) Göthe. Büste nach der Caince von Facius, schön gestochen. 
11) Dr. F. V. Reinliard, Ober- Hofprediger, nach G. von (in:  
pentier für Böttigerk Biographie desselben. In Punm-i- 
manier 1815, 4. 
12) Hellwig, k. sächsischer Hofschauspieler, als Blaubart, fol. 
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