Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805750
Stecher , 
Joseph. 
Stoeber , 
Eduard. 
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daselbstnnter Maurefs Leitung mit Eifer der Zeichenkunst. Hier. 
auf ertheilte ihm SchmutzervUnteri-icht im Kupferstechon, unter 
dessen Leitung er im Verlaufe von zwölf Jahren die griindlichsten 
technischen Kenntnisse erwarb. Jetzt schloss er mit dem damals 
bestehenden Iiunst- und lndustrie-Comptoir einen Contrakt, in 
Folge dessen er Direktor der von demselben gegründeten geogra- 
phischen Hupferstecherschule wurde, als welcher er dreizehn Jahre 
thätig war, und viele tuchtige Schulcr heranbildete. Eine Menge 
treßlicherCharten war das Resultat dieser nützlichen Anstalt. Nach 
Auflösung derselben arbeitete Stober wieder auf eigene Rechnung, 
und von nun an fuhrte er eine grosse Anzahl von Blättern aus, wor- 
unter sich vieleTitelblätter, Vignetten, und Stiche für in und aus- 
ländische'l'aschenbiicher auf liupfer und in Stahl befinden. Einige 
der vorziiglichsten Arbeiten dieses Meisters folgen unten mit 
näherer Angabe. Seine bessten Schüler im geographischen Fache 
sind Jos. Fischer und Bonstingl, als liupferstecher in weiterer Be- 
ziehung sind Joh. und Leopold Müller, Leopold Bayer, Jos. Jung, 
sein Sohn Franz Stöber, Zinke, seine Schwiegersühne Iiovatsch 
und Hoffmann u. a. zu nennen. 
1) Der Schauspieler Müller als Greis im Bruderzwist von Kotze- 
bue. Fried. Matthaei del. Stöber sc., fol. 
I. Mit der Annonce des Schauspielers und dem Druck- 
fehler 1081 statt 1801.  
ll. Mit der richtigen Jahrzahl. 
2) Sechzig bildliche Vorstellungen aus der Bibel. Mit histo- 
rischem Text begleitet von J, R. Zappe. Wien 1820. lVlit 
einem anderen Titel: Wien 1328 bei C. Gerolcl, 8. 
Die Zeichnungen zu diesem Werke lieferte Stiibefs 
Schwiegersohn J.Endner, und an 50 Stiche sind Vonlnnserm 
Künstler. 
5) Gallerie der Heiligen, nach W. Riedefs Zeichnungen in 
Stahl gestochen. Wien bei Müller, 8. 
4) Kupfersammlung der vorziiglichsten deutschen classischen 
Dichter, herausgegeben von J. Stöber, 5 Lieferungen zu 
Biirgerß, SchillerÄs und Göthtäs Gedichten, Wien 1352, 3. 
5) Die Blätter zu Wieland's und Iilopstoclfs Werken, aus dem 
Verlage von Göschen in Leipzig, B. 
6) OvitVs Verwandlungen in Kupfern dargestellt, und mit den 
nöthigen Erläuterungen versehen. Wien 1795. Der 'l'ext; 
ist bei Alberti gedruckt. Stiiber lieferte zu diesem Werke 
75 Blätter, die übrigen sind von Blaschlse, Gerstner, Maus. 
feld u. a. 
7) Der Blumenaltar, nach einem berühmten Bilde von J. D. 
de Heem im Belvedere zu Wien. Mit christlich allegori- 
scher Einfassung 1859, gr- qu. liul-   
Dieses Blatt hat die Dedication an F. Ruttestuck, Probst 
des Klosters Neuburg. 
3) Pallas, Kniestiick mit Helm undSchwert, nach dem Gemälde 
von Lenz in der Gallerie des Forsten Kaunitz, schwarz und 
colorirt, qu. fol. 
9) Amor auf dem Ruhebette träumend, mit dem Bogen in der 
 herabgesunkenen Hand. Punlstlrt und braun gedruckt, Kt. 
Diese beiden Blätter erschienen bei J. Eder in Wien. 
Stoebcr, Eduard, Nlaler 
Nlünchen seine Slulien, 
aus Türlsheim in Schwaben, machm in 
und wldrmte sich der Genremalerei. Im 
Naglcfs Künstler  Lax. Bd. X VII. 
25
        

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