Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805722
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Stoddart, 
Frnnces. 
Stoebcr, 
Franz. 
Vieh. Dannführte er auch viele Zeichnungen aus, die gewöhnlich 
in Touche, oder mit schwarzer und rother Kreide behandelt sind. 
Er übte seine Kunst in Amsterdam, und ertheiltc auch Unterricht 
im Zeichnen. Um 1850 starb der Künstler. Sein Bilclniss finde; 
man in der Portrait-Sammlung von Marcus. 
Stoddart, FIHDCGS, Malerin von Edinburg, eine jetzt lebende 
Künstlerin, malt Genrebilder, besonders Scenen aus Schottland 
und streng im Charakter des Volkes und desLandes. Auch schön; 
landschaftliche Darstellungen finden sich von ihrer Hand. 
Miss Stpddart ist Mitglied der schottischen Akademie in 
Edinburg. 
StÜdÜZ; Michel Auge, heisst im Cataloge der Sammlung des 
Grafen Renesse-"Breidbach, Paris 1855. ein Künstler, welcher mit 
B. M. Slodts Eine Person seyn könnte. Es wird ihm folgende, 
radirte Blatt beigelegt: 
Studien von bekleideten Figuren, und Köpfe, 4. 
Stoeber, Franz, Landschaftsmaler, wurde 1760 in Wien geboren, 
und_ von seinen Eltern zum Goldsehmide bestimmt. Er ergriff 
dieses Fach mit Eifer, und übte sich in jeder freien Stunde auch 
im Zeichnen, so dass zuletzt sein Oheim, ein uns unbekannte, 
Maler und Gemäldehändler, Stüber's Anlage zum Künstler erkannte 
und seinen Eltern rieth, ihn die Zeichnungs-Altademie besuchen 
zu lassen. Bei dieser Gelegenheit entschied er für die Lanclschalts- 
und Architekturmalerei, worin ihm Christian Brand Unterricht er- 
theilte, welchen er anfangs zum Vorbilde nahm, blS er auf einer 
Reise nach der Schweiz und in die Niederlande, welche er mit 
seinem Oheim unternahm, bessere Vorbilder kennen gelernt hatte. 
Jetzt suchte er sich im Colorite der niederländischen Weise zu 
 nähern, was Brand so übe] nahm, dass er seinem ehemaligen 25g, 
ling 1784 den ersten Preis versagte. Unzufrieden minder zweiten 
Prämie verliess Stöber Wien, und liess sich nach einer Zweiten 
Reise in Holland in Speycr nieder, wo ihm der Domdechant Frei- 
herr von l-lutten zu Stolzenberg die Aufsicht über seine Gallerie 
 anvertraute. Dieser Iiunstfreund besass viele Bilder von Stöber, 
worunter seine Ansicht der 1689 von den Franzosen halb zerstör- 
ten St. Jakobskirche in Speyer besonders geriihmt wurde. Diese: 
kleine Gemälde ist von 1787 und befindet sich jetzt in der Gallerie 
des Belvedere zu Wien. Dann malte er zu wiederholten Malen 
den Bheinfall beiSchaEhausen, und viele andere Bilder, in welchen 
er Wynants und van Heyden zum Vorbilde nahm. Er starb zu 
Speyer 1854. 
Stüßbßr, Franz, Kupferstecher, Professor an der k. k. Akademie 
in Wien, wurde daselbst 1795 geboren, und von seinem Vater 
Joseph in den Anfangsgriinden unterrichtet, da er schon in frühen 
Jahren entschiedene Neigung zurYiunst offenbarte. Anfangs zeich- 
nete er nach Iiupferstichen, wenn ihm der Besuch der Normal- 
schulen eine freie Stunde übrig liess, und mit dreizehn Jahren 
stach er die erste Platte. Von dieser Zeit an widmete er sich mit 
Ernst der Zeichenknnst, eopirte auch HohPsche Vignetten, und 
nachdem er unter Prof. Maurer zwei Jahre die Gopirschule der 
 Akademie besucht hatte, erhielt er den ersten Preis für die Zeich- 
nung nach dem Akte. Hierauf wurde ihm der zweite Preis für 
die Zeichnung nach der Antike zu Theil, und die Sonnenfelsfsche
        

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