Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805697
Stock, 
Johann 
Martin. 
Stecker, 
J örg. 
379 
i) Petrus Magnus Imperator Bnssorum, 8. 
2) Ephraim, griechischer Metropolit, ganze Figur sitzend, 
1770, gr- 8. 
5) Christ. Adolph Klotz, gr. 8. 
4) Gottfried Heinsius, Professor der Mathematik, nach E. G. 
Hausruann 1770, Pol. 
5) D. Aug. Florens Rivinus, Jurism, nach Haugmann 1771, 
r. fol. 
6)  S. von Madai, Numismatiker, ß. 
7) Mehrere Landschaften und Kfignetten, wie jene zu ThümmeYs 
Wilhelmine u. s. w. 
SiOCk, Johann Martin, jvlaler, "geb. zu Hermannstadt in Sieben- 
bürgen 1'746, war Schüler von Meytens, und gründete in Press- 
burg den Huf eines geschickten liiinstlers. Er malte Altarbilder 
ullll Bildnisse, die sehr getreu und charakteristisch nufgefasstßind. 
Stuck war ein Mann von grossem Beichthum der Phantasie. Un- 
gemeinen Beifall erwarb er sich durch seine Clxaralsterzeichnungen, 
in welchen die Satyre und die Ironie eine freie Rolle spielen.  
Mark stach nach ihm das Bildniss des Chirurgen J. J. Plenk, und 
Jnk. Adam rmlirte Vollsstrachten für das Ungarische Magazin. 
Pressburg 1731, a. Später widmete er sich dem Handel mit G0- 
miilden, und starb um 1800. 
Wir haben von diesem Künstler auch radirte Blätter. 
1  6) Abbildungen verschiedener Einwohner Ungarns und 
Siebenbürgens. l. Folge von jemaligen Zigeunern, 6 Blätter, 
gezeichnet und geätzt von J. M. Stock in Pressburg 1'776, 8- 
Die Figuren erscheinen auf landschaftlichetn Grunde, jede 
mit einem musikalischen Instrumente. 
7) Ein Vogel (die ungarische 'I'rappe) in einer Landschaft. In 
dem oben genannten Magazin, 8. 
SIOCk, Architekt und Maler, ein jetzt lebender Künstler, bekleidete 
um 13h die Stelle eines Bauinspektprs in Schwäbisch-Hall. E! 
malt architektonische Darstellungen m Oel. 
Stockamer oder Stockomer, Balthasar, Budhaue, vonNüm- 
herg, war Schüler von G. Schweigger, und begab sich dann nach 
Italien, wo ihn der Grossherzog von Toscana in seine Dienste 
nahm. Er schnitt Figuren in Elfenbein, die grossen Beifall fanden. 
Auch verschiedene deutsche Höfe erwarben solche Arbeiten. Der 
liünstler starb 1700 in Niirnberg. Es existirt ein Medaillen in 
Messing mit seinem Bildnisse von 1695. 
Stecker, Jörg, Maler zu Ulm, gehört zu den vorziiglichsten Mei- 
stern der alten Ulmer Schule aus der zweiten Hälfte des 15. Jahr- 
hunderts. Er kommt bereits 1461 in Bürgerregistern vor, und 
wenn er noch jener gleichnamige Künstler ist, der 1529 immer 
noch als Maler erscheint, so muss seine Thiitigkeit ungewöhnlich 
weit ausgedehnt werden. Es könnte aber auch von Vater und Sohn 
die Rede seyn. Dr. Grüneisen (Ulms Iiunstleben, S. 40-) fand in 
Urkunden, dass J. Stecker 1491 ein Bild in die Neidhartlsche Kapelleim 
Münster, ein anderes auf Herrn Symons Alter, und 1495 eißßiliilfel 
nach Dischingen gemalt habe. In der Gruftcapelle der Grafen von 
Stadion zu Oberstadion ist ein Altar mit Flügeln, auf welchen 
zwei Waagschnlcn dargestellt sind, in der einen die frvmmß Scelß. 
während der Teufel und sein Geselle vergebens die andere Schule
        

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