Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805652
Slnis. 
Stock , 
Andreas. 
375 
darstellte. Diese schönen Bilder sind durch Edingexü Lithogra- 
phien bekannt, gr. fol. Das Bildnis: der Königin Pauline von 
Würtenmberg hat Fleischmann gestochen, gr. 8. liiistner lithogra- 
phirte das Portrait des Leibarztes C. F. von Jäger, fol. 
Smis, nennt sich der Maler eines Bildes des Evangelisten Johannes 
in der Gallerie Lichtensteix: zu Wien. Es ist in Färbung und 
Ausdruck eines Rubens oder Van Dyck würdig. 
81013136, H-, Maler zu Düsseldorf, wurde um 1312 geboren, und 
an der Akademie der genannten Stadt herausgebildet. Es finden 
sich schöne Genrehilder und Portraitc von seiner Hand. Erstere 
enthalten nur wenige Figuren, öfter mit Blumenstaifage und Ar- 
chilektur. 
SIZOIJWIÄSSEY, GllStaV, Maler von Berlin, stand um 1355 unter 
Leitung des Professors Wach, und begab sich später zur weiteren 
Ausbildung nach Düsseldorf, wo er in kurzer Zeit bedeutende 
Fortschritte machte. Es finden sich Genrebilder von seiner Hand, 
die grosse technische Meisterschaft und einen geschmackvollen 
Vortrag beurkunden. Auch schöne Bildnisse malt dieser Künstler. 
SIOGHÖB, NlCOlaUS Hßlli van, jener Maler von Nymwegen, des- 
sen wir schon unter N. van Helt Stockade erwähnt haben, bezeich- 
nete einige seiner Werke kurz nStocade pinx. oder fecm Wenig- 
stens ist diess mit den folgenden von ihm selbst gestochenen Blät- 
tern der Fall, so dass Stocade sein wirklicher Zuname zu seyn 
scheint.  
1) Cephalus und Aurora. Zu den Fiissen des Jägers liegt der 
 Spiess, der Bogen und Köcher, und rechts weiter zurück 
sind beide Hunde in der Kopyel. Links im Rande steht: 
Stocade pinxit et fecit. H. 16 Z. 5 L„ Br. 15 Z. 6 L. 
2) Susanne von den beiden Alten überrascht. Sie sitzt an 
 einem Brunnen, welchen ein grosser Delphin bildet, neben 
welchem ein Amorette zu Pferde sitzt. Der eine der Alten 
fasst sie am Arme und am Leibe. im Rande steht: Stocade 
in et fe. F. V. W. ex. H. 6 Z. 5 L., Br. 7 Z. 5 L. 
3) Anton van Opstal, Maler von Brüssel, von A. van Dyclt 
gemalt, ohne Namen des Stechers. Dieses Blatt wird im 
Silvestreüsclien Cataloge dem Stocade beigelegt. 
Stocco , 
Nanni 
Bildhauers Fnucelli. 
den 
Beiname 
Stocius , 
Andreas , 
folgenden Artikel. 
den 
StÜCk, Andreas, Iiupferstecher, wurde um 1590 in Holland ge- 
boren, und anscheinlich von J. de Gheyn unterrichtet, welchen 
er wenigstens zum Vorbilde genommen hatte. Er arbeitete iun 
Haag, dann in Amsterdam, und maßlttß sich durch mehrere 
schöne Blätter beltaxtttt, die theils radirt, theils gestochen sind. 
Nach dem Bildnisse des Grafen von Nassau zu urtheilen, war Stock 
schon 1614 ein geübter Iiiiustlcr, und somit ist er älter- als man 
gewöhnlich angibt. Das Tbdesjahr ist unbekannt. 
1) Elligies illust. Dom. Guil. Ludov. Cum. de Nassau, halbe 
Figur in Rüstung, neben ihm der Helm. M. v. Mieraveldt 
pinx. Andreas Stock sc. 1614, gr. fol. 
        

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