Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805484
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Stigny- 
Stilkc , 
Hermann 
Anton- 
Geschichte der Giesskunst einzig dastehende Werk geht jetztflßr 
Vullenclung entgegen. Stiglmayer erlag den 2. März 1344 einer 
langwierigen Krankheit, und fand während derselben nur in sex- 
nem Neffen Trost, welcher wie keiner geeignet war, die Arbei- 
gcn des Meisters zu vollenden, und den Ruhm der von ihm unter 
den Anspizien des Königs Ludwig gegründeten Anstalt fortzuptlan- 
zen. Bei der Nachricht, dass der Guss der Statue Göthe's gelun- 
gen sei, sank er dem Ueberhringer so froher Botschaft, dem ge- 
liebten Neffen, an die Brust und verschied. F. Miller trat als In- 
spelstur der k. Erzgiesserei in dessen Filssstapfen. Auf dem_Guttes- 
acker zu Neuhausen bei Nymphenburg verltiinrlet ein einfaches 
Denkmal den Verlust eines unvergesslichen Künstlers und eines 
edlen Mannes. Der König ehrte dadurch sein Andenken, dass er 
einem öffentlichen Platze der Vorstadt den Namen des Stiglmayer- 
Platzes gab, so wie er ihn schon früher mit. dem Orden des heil. 
Michael geziert hatte. 
Stigny, nennt Fiissly einen Hupferstecher, von welchem man folgen. 
des Blatt kennt: 
Allegorie ou sujet du Commqndement de PArsenaI ä Paris en 1549 
Stllarsliy, Bildhauer uncl Modellmeister cler k. Erzgiesserei bei Bar. 
lin, wurde um 1780 geboren. Dieser Künstler hatte grosse Vep- 
(lienste um die genannte Anstalt, indem er geschmackvolle Mu. 
dclle anferligte, sowohl in Wachs als in Holz. Nach diesen wup- 
den verschiedene Bildwerl-ze gegossen und ciselirt. Dann fertigte 
er auch viele Zeichnungen, welche Figuren und landschaftliche 
Darstellungen enthalten. Stilarsky starb 1858- Er war Mitglied de;- 
Akademie zu Berlin. 
Stile , 
Maler , arbeitete 
im 
zu Neapel, 
Jahrhunderte 
von J. 
Beiname 
Stilheid , 
Lin. 
Stllllß, Hermann AIIIZOII, Maler, geb. zu Berlin 1805, begann 
seine Studien an der Alsademic daselbst, und begab sich dann nagh 
Düsseldorf, wo Cornclius die Leitung der Akademie übernommen 
hatte. Er schloss sich enge an diesen Meister an, der bekanntlich 
einen Kreis von begabten Schülern um sich gezogen hatte, die 
den Iiern der in ihrem Furtgange so einflussreichen Schule dieses 
Meisters bilden. Durch den Einfluss desselben erhielten diese jun- 
gen Künstler auch ehrenvolle Aufträge. S0 malte Stilke mitStürmerim 
Assisvrl-Saale zu Coblenz das jüngste Gericht, welches ohne Schuld 
der Künstler unvollendet blieb und im Verlaufe der Zeit der Ver- 
gesscnheit anheimliel , aus welcher es aber die herrlichen Fresken 
auf Stulzenfels wieder glänzend befreiten. Hierauf verzierte Stilke 
im Auftrage des Freiherrn von Stein den Saal seines Schlosse; 
Kappenbergmit Darstellungen aus der deutschen Geschichte, w"- 
bei die grosse Zeit des Kaisers Heinrich 1- lind der Ütlvllell ge. 
wühlt wurde. ln drei Bildern sollte "das Hauptwirlsen dieser Für. 
sten bezeichnet werden: die Stüdtegrundung unter Heinrich, dann 
die entscheidende Magyaren-Sehlacht bei Merseburg im Jahre 954, 
und endlich Otto's Aufruf an die deutsche Jugend zur Bßffßiung 
de; Vamrlandes. Den Carton zum zweiten Bilde, welches als wür. 
digcs deutsches Seitenhild zur Schlacht Constantixfß Imylltikqu 
heil-achtet wurde, da Heinrich Deutschland und die Cllflälellhgig
        

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