Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805328
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Stewart , 
James. 
Stewart , 
John. 
gross, und trug der hinterbliebenen Wittwe und den TÖChtvr" 
etwas Erkleckliches ein, denn der Künstler hinterliess seiner Fa- 
milie nichts. Jedes seiner Bilder, auch das der unhcdeutendstex; 
Perslwn zeigt Charakter, wär's auch jener der Unbedeutenheit; doch 
gebt-ach es ihm an Schönheitssinn. Nie konnte er eine Frau malen, 
was er selbst eingestand. Die meisten seiner Bilder muss man in 
der Erllleruung von ö bis 8 Schritt sehen; nur dann {liessen sie in 
ein Ganzes, und zwar in ein sehr lebendiges. Ausser Washingtmfs 
Bild zeichnete sich auf dieser Anstellung auch jenes des Präsi- 
deuten Adams und seines Nachfolgers aus, die mit vielem Geis: 
gemalt sind. Dann malte er auch zwei Könige, den von England 
und den von Franhreich, den Prinzen von Wales, und sechs P13, 
sidenten der vereinigten Staaten. Er malte ausserordentlich sehne]! 
und viel. Seine Anlage zum Purtraitmalen zeigt unter andernh 
dass er in seinem zwanzigsten Jahre seine Grossmutter aus dem 
Gedächtnisse malte, die er. als er drei Jahre alt war, Verlag-er. 
haue, und so darstellte, dass sie jeder, der sie gekannt hatte, so- 
gleich wieder erkannte. 
G. Stewart starb zu Boston 1828-  
Stßwart; Jame5, Maler und liupferstecher zu London, wurde um 
1795 geboren, und zum tüchtigen Künstler herangebildet. Er ist 
als Zeichner zu loben, und auch in Führung des Pinsels erfahrem 
Seine Gemälde sind indessen nicht zahlreich, da der Künstler (1,0 
meiste Zeit dem Hupferstich widmet, worin er Vorzügliches leisten 
Seine meisten Blätter sind in Linienmanier ausgeführt, in Hinäichg 
auf Bestimmtheit "der Form und Sicherheit des Stiches von hoher 
Beachtung. Auch innnderen Manieren lieferte der Iiünstler Bläb 
ter. W. BGyDOhlSVSÜlCh nach ihm das Bildniss der Königin Vic_' 
mria im Ornate auf dem Throne, mit Damen zu den Seiten des, 
selben, fui. 
1) The Bape Aof the Sabins. Der Sabinerranb, nach Rubens- 
Gemälde in der National-Gallerie zu London. Für die En_ 
gravings from the Pictures of the National-Gallerie. Published 
by Authority, roy. fol. 
2) Hlde and Seek. Sieben Kinder beim Versteckenspiel, von 
Stewart selbst gemalt, und in der Composition dem Blind. 
mans Buff Wilkirfs ähnlich, gr. fol. 
5) The Pedlar. Ein Verkäufer im Handel mit Weibern in der 
Stube eines Farmers, nach D. Wilkie, und Gegenstück zum 
obigen Blatte, gr. fol. Preis 10 Thl. 
4) Tlie Penny Wedding. Die Sehenkstube, eine figurenreiche 
Darstellung, nach D. Wilkie. Eines der Hauptblätter des 
Meisters, roy. qu. fol. Preis 50 fl. 
5) Circassirm captives. Der Sklavenhändler verkauft einem 
Pascha Gefangene, nach Allan, fol. Preis 27 f]. 50 kr. 
G) The gentle shepherd, nach D. Williie, fol. 
7) Flora, nach Dubuisson, in Punktirmanier, fol. 
8) Pomona, nach demselben. das Gegenstück, fol. 
9) Guess my name, nach Wilkie, fol- 
10) Duncan Gray, nach demselben und Gegenstück zum obigen, 
H) The boachertf snare, nach liidd, in Aquatinta, fol. Preis 
14 Gulden. 
Stcwart, JOIIII, Lapdschaftsmaler, ein Schotte von Geburt, istdurch 
mehrere schöne Bnlder in Ußl bekannt, und in noch grösservr An- 
um finde! man Aquarellhxldur von ihm. Nach solchen wurden
        

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