Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805317
Stevens. 
Stewart , 
Gilbert. 
341 
von Leicesler, den Günstling der Königin Elisabeth beziehen, der 
1586 seine Stelle als Generalstatthalter der Niederlande verlassen 
musste. 
Stevens , 
Stephani. 
auch 
SIGVGIISOD, Thomas,_ Maler, war Schüler von Robert Aggas, und 
malte Landschaften m]: Tlxieren und Architektur in Wasserfarben. 
Auch Decurationen fuhrte er aus. Bliihte um 1680. 
Stewart, BObGIII, Maler zu Londqn, blühte um 1750 - 1780- Er 
malte Bildnisse. Jenes des Jonas Ferguson, ganze Figur mit der 
Hand auf dem Globus, hat John Townsend 1776 gestochen. Mezzo- 
 tintublatt, fol. 
SileWüPt, Gllbßft, der ausgezeichnetste Portraitmaler Amerikzfs, geb. 
1755 in Narragansct unweit Newport, von schottischen Eltern, 
kam sehr früh mit einem Schotten nach England, wo er sich auf 
die Malerei verlegte, kehrte aber nach dessen Tod wieder nach 
Newport zurück, um da als Maler sein Heil zu versuchen. Unzu- 
frieden mit seiner Ausbildung eilte er wieder heim (home  d. h. 
nach England, und studirte in Glasgow, WO er fleissig die alten 
Sprachen erlernte und auch graduirte. Hierauf ging er nach Lon- 
don, um West's Schüler zu werden, was für seine weitere Ausbil- 
dung den günstigsten Erfolg hatte, so dass Sie-wart bald neben 
West und Heynolds mit Ehren genannt wurde. Er kam mit den 
bedeutendsten Personen seiner Zeit in Berührung, sah fast alle 
Leute von Wichtigkeit in England und Paris, und wurde allent- 
halben wegen seiner Kunst, seines frischen Geistes und gewandten 
VVitzes aufgesucht. Aus jener Zeit erzählt man eine Anekdote. 
Stewart war zu Hof eingeladen, und steckte unglücklicher Weise 
seinen Pinsellappen statt des Sacktuches ein. Indem er im Vore 
zimmer wartete, wollte er sich das Gesicht mit dem Tuche wi- 
schen, denn es war sehr warm, und wischte zum grossen Ge- 
lächter der Anwesenden das Gesicht voll Oelfarbe. Obgleich er 
in England einen bedeutenden Erwerb gefunden haben würde, 
trieb ihn doch die Vaterlandsliebe nach Amerika zurück; denn 
er- wollte Washington malen. Er reiste 17434 ab und malte in 
Philadelphia den Helden Amerikas Das erste Bild vernichtete 
er; das zweite ist das einzige Originalbild von Washington in 
der neuen Welt, wie wir im Kunstblatt 1828 lesen  Er behielt 
diesen Kopf für sich; die einzige Wiederholung, die er davon 
machte, erhielt der verstorbene Marquis von Landsclown, nach des- 
sen Tode das Bild von einem Herrn Samuel Williams in London 
erworben wurde. Später soll es von einem Russen gekauft worden 
seyn, und sich nun in St. Petersburg befinden. Von diesem Bildnisse 
verbreitete sich ein liupferstich durch die ganze Welt. Irn Jahre 
1801 verliess StewartPhiladelphia und lebte dann bis an sein Ende 
in Boston. 
Nach seinem Tode wurde eine Ausstellung seiner Gemälde 
im Athenäum zu Boston veranstaltet, und zugleich eine Subscrip- 
tion in der Stadt eröffnet, um das Originalbild Washingtonß zu 
kaufen, und es im Stadthause aufzuhängen. Die Einnahme für 
die Ausstellung. in welcher sich gegen 500 Bilder befanden, war 
 Auch J. Trumbull hat das Bildniss des General 
gemalt, welches V. Grecn gestochen hat. 
Washington
        

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