Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805208
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Stephcnson. 
Sterdtncr, 
Johann 
PhilipP- 
1402 schon mehrere Jahre am Baue thätig war. Auf diesen folgge 
Meister Ouguet, der im Documenta von 1402 bereits als Zeuge 
vorkommt, und in Urkunden von 1450 und 1451 Huquet oder 
Huet genannt wird. Damals war er aber nicht am Baue thätig; e, 
erscheint Martin Vasquez als Meister, welcher 1448 schon todg 
war. In diesem Jahre erscheint dessen Neffe, Fernab de Evora 
als Werkmeister, der bis 1475 vorkommt. Der Nachfolger diese; 
Meisters könnte Matheus Fernandez seyn, obgleich er erst 1593 
als Rath und k. Baumeister erwähnt wird. Er starb 1514, Auf 
ihn folgte ein gleichnamiger Künstler; dann 1548 ein Antonio 
Gomez, und 1573 erscheint ein Antonio Mendez, beide Meiste;- 
zu einer Zeit, als der Bau schon vollendet war. 
In der Kirche des Klosters von Batalha tritt uns die edelste 
und regelmiissigste Ausbildung des germanischen Styls entgegelh 
Hier entwickelt sich im Inneren. den bessten germanischen Bauten 
nahe stehend, ein vorzüglich reines System, und auch das Aeugsere 
ist, obgleich entschieden nach dem südlichen Gesetz der Horizqn- 
tallinie, durchaus klar und harmonisch gestaltet. Die Dachlinien 
sind völlig flach geführt und es fehlen die Giebel, was auch an 
spanischen Kirchen vorkommt. Dagegen tritt das System der von 
den Streben des Seitcnschiiles gegen das Mittelschiff hiniibergb 
schlagenen Strebebögen als ein wesentliches Element in die F015 
men der Facacle ein. Nur in Einzelheiten machen sich wvillkühh 
lichere Motive bemerklich, die auf einen gewissen maurischen Eim 
fluss zu deuten scheinen. Wie weit Stephenson den Bau geführt 
habe, ist nicht bekannt; Das Mausoleum des Königs, ein beson- 
derer Bau zur Seite der Kirche, ist noch ziemlich in denselben 
Formen ausgeführt. Das Mausoleum des Königs Emanuel, ein 
mächtiges Octogon hinter dem Chore der Kirche, wurde erst zu 
Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut, in phantastischer Verbindung 
entartet germanischer und maurischer Formen. 
Stßphensßn, Maler, wird von Füssly erwähnt. J. Smith soll nach 
ihm das Bildniss eines Thomas Smiths gestochen haben. 
SIBPhBTSOII, l, Hupferstecher, ein jetzt lebender Künstler. Proben 
seiner liunst findet man in The oriental annual o: Scenes in India, 
by W. Daniel]. London 1856, 8. 
Stepich, Johann 
 15 ih Prag. 
Anton 
Pantaleon , 
Maler  
arbeitete 
um 
1710 
Stßpnitz, Carl, Bildhauer zu Berlin, ein im: lebender Kaum" 
ist durch verschiedene Werke bekannt. Auf der Kunstausstellung. 
von 1844 sah man von ihm eine Statue der Ariadne, dann ein 
 Portrait und ein gothisches Wappen. 
Stßrßkßf, H., Kupferstecher; ist uns nach seinen Lebensverhälg. 
nissen unbekannt. Wir finden ihm folgendes Blatt beigelegt: 
Die Anbetung der Hirten, fol. 
Sterdtner, Johann Phxllpp, Kupferstecher, "oder vielleicht m1,- 
Iiunsthändler, der im 10- Jahrhunderte in Nürnberg lebte. Es 
finde: sich eine Ansicht von dieser Stadt, mit J. Phili. Steffdtnel- 
excu. bezeichnet. Auf einem fliegenden Zettel steht: Die Berühmte 
Handel Statt Nürnberg, fo].
        

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