Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1805139
Stenglin , 
Ferdinand. 
a-un 
Stent , 
Peter. 
323 
Stßllgllll, Ferdinand, Maler und Kupferstecher, stand um 1710 
im Dienste (leslxerzoglich vviirtembergischen Hofes zu Stuttgart. 
Er malte Bildnisse, und stach solche in schwarzer Manier. Unter 
diesen gehört jenes des Herzogs Eberhard zu den Hnuptarbeitcn 
des Meisters, welches aber ebenfalls nicht sehr bedeutend ist. 
i) Die Religion mit allegorischen Beiwerlien und lnschriftcn. 
Ferd. Stenglin Sculp. Stuttgart. H. 5 Z. g L., Br, 3  5 L. 
2) Eberhardus Lucluvlcus D. G. Dnx Wirtcmbergiae et Tecciae 
etc. Im Hintergrunds: EIDE llcltcrschlacht. Ferd. Stenglin 
Pictor Sculp. et exc. Stuttgardiac. Mit Wappen, fol. 
5) Johann Georg Gmelin, Civis Academlcus et Pharmacopoeira 
Tubingensis etc. Brusthiltl am Fenster seiner Bibliugbek, 
Ferd. Stenglin Sculps. Stuttgarcliae, fol. 
 J. C. Härlin, Arzt, fol. 
5) A. Gärtner, Arzt, fol. 
6) B. Lentilius, Arzt, fol. 
Slienglln, Johann, Iiupferstecher, geb. zu Augsburg um 1710, war 
Schüler von G. Budenehr, und widmete sich der liunst aus Nei- 
gung, da sein Vater ein reicher Bürger war. im Jahre 1745 er- 
hielt er einen Ruf an den Huf nach St. Petersburg, m, e,- die 
Bildnisse der kaiserlichen Familie und eine Folge von Bildnissen 
der russischen Czäx-e nach älteren Gemälden in schwarzer Manier 
stach. Seine Blätter fanden grossen Beifall. welchen einige der. 
selben verdienen, während andere nur mittelmiissige Arbeit bieten. 
Die Bildnisse russischer Fürsten sind in Deutschland selten, und 
gehören zu den Werken der ersteren Art, Dann bildete er auch 
Schüler heran, da er an der k. Akademie die liupferstecherlsunst 
lehrte. Stenglin starb 1770 in St. Petersburg. 
1) Die Bildnisse der russischen Czare, von Stenglin gezeichnet 
 und gestochen, alle in Mezzutinto, gr. fol. 
2) Elisabeth 1., Kaiserin von Russland, nach L. Caravaque, 
r.  
g Ein von G. C. Grooth gemaltes Bildniss dieser Kaiserin 
ist von Socololi gestochen. 
3) Petrus Fried. Filius Magnus Dux Bussorum. G. C. Grooth 
pinx. J. Stenglin sculp., gr. ful. 
4) Pierre Comte de Schouwalow, nach G. C. Grootli, gr. fol. 
5) Andre Schumacher, Conseiller, nach V. Erilasen. fol. 
6) Samuel Widemann, nach G. Eichler 172g, fol. 
7) Matthäus Fried. Deginair, sehr gutes Blatt von 1739, fol. 
8) F. G. Bodenehr. Kupferstecher, nach Dinglinger. 
g) Der Bzissetspieler, nach M. v. Meytens: Musica curarum 
etc., fo . 
10) Ein Man-n mit einem Portefeuille, nach demselben, fol. 
Sißnglmalr,  Alu liupferstecher, lebte wahrscheinlich in der zwei- 
ten Hälfte des 18. Jahrhunderts in München. Es {indelf sich ful- 
gedde Blätter von ihm. 
1) Le chant villageois, nach A. Brouwex"; Bild in de, pina. 
kothek zu München. Mit deutscher und französischer Un- 
terschrift, 4. 
2) La consolalion de 1' absence, nach de Launay, fuL 
3) Maria Stuart kurz vorihrerl-linrichtulng, nach B.Picart, qu. fol. 
Stent, Peter, Iiupferstecher, angeblich 
1640 in London, und richtete da eine 
lebte um 
Es finden 
ein Holländer, 
Druckerei ein. 
21 
        

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