Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1804850
Steinkopf , 
Maria. 
Steinla , 
Moritz. 
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Oertlichkeiten versetzen, deren Charakter nicht blos eine allge- 
meine, sondern eine entschiedene Stimmung und einen klaren Ge- 
danken efweßlil. deren Schönheit aber uns mit einem Male das 
Edelste und Liebste vor Augen führt, was die landschaftliche Natur 
einzeln und zerstreut, oder nur in schnellen glücklichen Momenten 
dem Auge darbieten kann. Ä- Zu seinen geriihmtesten Gemälden 
gehören der Reihenfolge nach: der Morgen eines Opferfesles, im 
Morgenblatte 1811 S. 9 ff. genau beschrieben; die ßückkehr von 
der Löwenjagd, südliche Landschaft von höchster Blüthe 1812; 
der Abendsegen in der Capelle am Wege, 1313 als eines der aus- 
gezeichnetsten Werke der neueren Landschaftsmalerei gerühmt; 
die Landschaft mit der Flucht nach Aegypten; die Gegend von 
Bajä, grosses Bild im Besitze des Hrn. v. Quandt; eine kleine 
Landschaft mit einem Eichbaume 1820; Ulysses und Nausikaa 1321; 
die italienische Weinlese, worin sich der-Künstler 1822 selbst über- 
troffen haben soll; Achilles und Chiron; Abraham mit den drei 
Engeln; die Rückkehr von der Abendandacht, 1825 als eines der 
grössten und elfektvollsten Gemälde des Meisters bezeichnet; der 
Sountagsabend im Gebirge 1324; die Capelle auf dem rotheu Berge 
bei Sonnenuntergang 1827, und die Ansicht dgs Rosenstein mit dem 
k. Landhause, beide im Besitze des Königs von Wiirtemberg, 
das erstere als Erinnerung an den Tod der liönigin, die in jener 
Capelle ruht, und sdwie der Sitz Bosenstein durch die Lithogra- 
phie bekannt; Cleobisnnd Biton, welche ihre Mutter auf dem 
Wagen zum Tempel tiihren, 18.35 Hls wundervolles Bild erklärt, 
und im Besitze des genannten Königs; Landschaft mit blühenden 
Bäumen und einem Genesenden am Fenster, die Darstellung eines 
schwäbischen Frühlings in seiner mannigfaltigen Obstblüthe, 1859 
vorn Könige gekauft; eine Wiederholung der Grabkapelle der liö- 
nigin Catharina auf dem rothen Berge im kleineren Formate, als 
das Bild auf dem liosenstein. für die Erbprinzessin von Granit, 
der erleuchten Schülerin des Künstlers, in derlinierirrfschen Ha  
nialerei ausgeführt 185g; das Elysium nach den Mythen derAlten, 
in kindlicher AufTassung, das Werk eines Greises (1845). 
Eirnininger lithographirte die Ansicht des Landhauses Rosen- 
stein für d'en Wiirtembergßchen Kunstverein. Als Gegenstück 
dient die Ansicht der Capelle auf dem rothen Berge, von Bein!- 
mann, ebenfalls für den Kunstverein lithographirt. 
Sißmkßpf, Müfla, Zeichnerin, die Tochter des obigen Künstlers, 
genoss den Unterricht Leybuld's, welcher sie bald zu seinen vor- 
züglichsten Schülerinnen zählte. Sie zeichnete schöne Bildnisse. 
J. G. Schreiner lithographirte nach ihrer Zeichnung das Portrait 
der Herzogin Pauline von Nassau, welches Leybuld gemalt hatte. 
Slißlnkßpf, Julms, Landschaftsmaler, geb. zu Stuttgart 1815. war 
Schüler seines Valers Gottlob, und trat in die Fussstapfen dessel- 
ben. Im Jahre 1342 begab er sich zur weiteren Ausbildung nach 
Italien, wo er Studien zu Gemälden sammelte, namentlich in der 
Campagna di Ronia. Ein Bild von 1843 stellt einenlTheil dersel- 
  ben mit dem Sabinergebirge vor. Seine Gemälde sind sehr schön 
in der Färbung und bis ins Detail vollendet. 
Stßllllü, MOPWZ, Kupferstecher und Professor an der Akademie in 
Drßätlßll, Wllffle 1791 zu Steinla bei Hildesheim geboren, und von 
diesem seinem Geburlsurle entlehnte er den Beinamen, da sein 
Geschleclitsuame wMüllcrw so vielen Künstlern zukommt, und be-
        

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