Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1804809
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Steingriibel , Joseph. 
Steinhäuser, 
Carl. 
bekannt, deren einige gestochen _wurd_en, wie Prospekte der Stadt 
Ußenheim, in Georgs UEenheinIIschen Nebenstunrlen, u. s. w. [n 
dem Werke des Stallmeisters v. Reitzenstein: Vollkommene:- Pferde- 
lsenner, Anspach 17 .  ist nach ihm eine Ansicht des Hesidenb 
schlosses in Anspach von A. HoEer gestochen. Starb 1790. 
Stßlflgfübel, Joseph, Landschaftsmaler und Lithograph, geb, zu 
Augsburg 1804, widmete sich schon im frühesten Alter der Zeichen- 
lI-unst, nach dem Beispiele seines Vaters des liunstverlegers und 
Malers Joh. Simpert Steingrübel. Durch Unterstützung des Qm_ 
fen von Gravenreuth und anderer Kunstfreunde setzte er 1326 an 
der Akademie in München seine Studien fort, und da nlachge 
er in der Landschaftsmalerei so glückliche Fortschritte. dass ein 
grosser Theil seiner Bilder in Oel und Aquarell vom Bunstvereine 
zum Zweck der Verloosung angekauft wurde. Es sind rliess meistens 
Ansichten aus dem bayerischen Hochgebirge, aus der Umgebun 
von Salzburg und aus der Schweiz. Diese Bilder sind von klau-E 
richtiger AulTassung der Natur, und von gefälliger warmer Fär- 
bung. In der letzteren Zeit hemmte ein Lungenleiden seine Thig 
tigkeit, und diesem unterlag er 1858 zu Augsburg. 
Es finden sich von ihm auch mehrere lithugraphirte Bilde, 
welche das Urbild mit grosser Treue wieder geben. Sie sind Sein: 
Ileissig und zart behandelt, und gehören zu den bessten Erzen  
nissen der Lithographie um 1850- Der Domherr B. Speth, dir 
auch in diesem Lexicon erscheint, liess durch ihn einige Bilder 
seiner Gallerie vervielfältigen, wie die Blätter nach Ostade, w  
nants, Ruysdael, Heydccn und A. van der Neer. Auch für das Es 
bayerische Galleriewerk arbeitete er. ' 
i) Das Bildniss des Generalvicars Hartlinger, fol. 
2) Der Zahubrecher, nach Ostade, ful. 
I") Eine Landschaft, nach J. Buysclael, qu fol. 
ä) Eine Landschaft nach Wynants, qu. ful. 
5) Eine Mondlandschaft. nach A. v. d. Neer, qu. fol. 
6) Eine Landschaft nach Heydeck, qu. fol. 
7) Eine Landschaft mit Vieh, nach Wagenbauer, Münchner 
liunstvereinsblatt von 1856, gr. fol. 
Steingrübel, Johann Simpert, s. den obigen Artikel. 
Steinhäuser, Carl, Bildhauer, geb: zu Bremen 1813, machte seine 
höheren Studien an der Akademie in Berlin, und stand da um" 
besonderer Leitung des ProlessorsHenschcl. Er beurkunden: schon 
frühe. seinen Beruf zur plastischen Kunst, in einer Richtung. wglche 
ihn bei strenger Formenhildnng zur Darstellung des Lleblichen. 
Graziösen führte, aber ohne ihn für da? Ernste und Erliebene u"- 
empfänglich zu machen. Steinhauser fuhrte schon als Jungling in 
Berlin einige Werke aus, Welche Aflfseh?" erfeßlen- Pafllnter 
nennen wir besonders das k!llEG_lßIdä'Blld eines hnabcn mit einem 
Krebse, 1855 in Marmor ausgefuhrt, sehr neiv und llßbßniwlirdig 
in der Aulfassung. Später begab sich der hunstler nach Boni, wo 
er jeizt mehrere Bilder fertigte, die zu den__ lertcstßn Sßhöpfuu. 
gen der neueren Plastik gehören. Zu de" ffllllßilell, t85Ö mGyPs 
dargestellt, gehört ein Mädchen, welches hßrvhvnd ßpmälVluseiir-i 
am Q1"- hält, eine reizende jugendliche "Qestalt. init lälfblger Eim 
fassung des Gewandes. [in Jahre 134i {ulirte er diese ätatue auch 
in Marmor aus und vervicltliltigte sie durch Gypsabgusee. Dann 
bildete er einen mit Kugeln spielenden luiaben und lUltYle n."
        

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