Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1804548
254 
Slchmann , 
Carl 
U: cbhard. 
ßtejdner, 
Gosnndtschnftsrathes. Er; zeichnete Landschaften und archileklu- 
mische Ansichten. Folgeades Blatt ist i'm) ihm radirt und gm 
stachen: Vuß d'une maison de campaghe et de plaisance prizs de. 
St. Petersbourg. Stehlin fec., "kl.  
Stehmann, Carl Gßbllllfd, Formschneirler, geb. zu Leipzig 
1780, erlernte anfangs das Giirtlerhandvverk, fing aber 1111x1305 
ohne alle Anleitung an" sich im Fnrmschnitte zu uben. Es linden 
sich zahlreiche Vignetten von seiner Hand. Auf einigen seiner 
Blätter steht St-n. mit dem Nlesserchenl 
Zuseinen Hauptwerlien gehört folgendes Blatt: 
Die Wnlfs- und Fuchsjagd, nach P. P. Rubens, gr. qu. ful, 
Steidel, J- F- , Maler, arbeitete um 1707 in Bamberg. In derStifis. 
liirche daselbst ist das Bild des hl. Stephan von ihm. 
Steidl, Martin Melchior, Main- von Innsbruck, war in Müm 
chen Schüler von Andreas Wolf, ,und_ erlangte Vdaselbst 1687 da; 
' Meisterrecht durch Ehelichunp; der '.l"ocht_er' des Drlalers Hans INIi- 
chuel Toberias. Bei Lipuwsliy und Fiisslx liouimt dieser liünsilcr 
unter dem Naiiien Michael und Mclchior zweimal vor, und den 
Melchiur Steidl lässtfiissly 1'206 in München sterben.'Al1ejn 
wir fanden ihn in einem Zunttregister unter dem Jahre 169.0 a); 
 Nlartin Melchior Steirll eingetragen, damals als lßlilcister eines Ma. 
thias Fidler. Anderwärts heisst er iri-ig N. Steidlin. Im Jahre 1726 
erlölgte sein Tod. 
  Dieser M. M. Steidl war ein Künstler von Ruf, von welchem 
sich in Kirchen Werke finden. Die Stiftskirche Oberiniinstei- in 
 Regensburg-malte er in Fresco aus und aueh das Altarblati mit 
llrlariahiilt" ist sein Werk. In St. Moriz zu Augsburg sieht man 
drei Declienstiielie vdn ihm, die Schöpfung, die Kreuzigung und 
die Sendung des hl. Geistes vorstellendüFür die Dominikaner 
liirche in Eichstädt führte er den Fischzug Petri und die ßilßrtcr 
der Apostelfiirsten in Oel aus.  Die Frauziskaiierkii-che in Strau- 
hing bewahrt von ihm ein Altarbild niit'St..Aiiiia, bei den Theaii. 
mm. zu Salzburg ist ein Altarblatt mit der hl. Catharina_,v0n 1796, 
in der Cajetenerlsirchc daselbst St. Cajetan, und in St. Florian 
sind die Fresken ijpn Steicll und Giirnp .311Sg8lül]l'l. Er War ein 
guter Zeichner, wenigstens im Vergleichefinit Vvielen anderen Mm 
lern seiner Zeit. Sein Colorit ist brillant, aber ohne gehörige 
IHai-monie. Auch Zeichnungen in Tusch finden sich von ihm. 
. .     .1   H; 
Stßldjlllljv Nf, s. denobigen Artikel.      
Steldllll, J.  5. Steudlin.   
Steidner, D., Iiupferätecher von Augsburg, gehöft wahrscheinlich 
zur Familie des Marcus Christus Steudluer, der s_1ch auch Steutnep 
und Steidtner schreibt. Dann is_t er vermuthlwly mit dem von 
Fiissly jun. erwähnten Georg Chrlstoph Sleudner lElna Persuq, da 
er ihm Blätter bgilegt, die vun unserm Dußtexdnerbhertuhren- 
müssen. Letzterer radirte mehrere landschalthche Darstellungen 
mit Staffage, und ist vmrmuthlich auch Maler gewesen. Starb ge- 
en 1 ÖO-   
g l l 4) Die vier Elgmßnte, durch lißcbliche Iiludergruppen _dar. 
gestellt, und in Gimignanfs Nlamer gut radlrt. EIDBS dxeser 
Blätter ist bezeichnet: D. Stexdnßr fe., qu. a.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.