Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1804505
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Stefah O:  
Sigißmon do 
dei 
Stefanoni, 
Pielro. 
nicht immer zncückgeblieben ist. Mit lfrancesco und Qesare Yecem 
konnte ef sich jßdßflfäliiä messen, wie die Werke bewefäßll. die sich 
von ihm finden. Darunter ist eine Kreuzabnehmung 1n_ den: Cathe- 
drale 'zu Belluno besonders zu erwähnen, _vor welcher eltnubrigens 
sehr schönes Bild des hl. Sebastian mit anderen Heiligen von 
Cesare Vecelli im Nachtheil steht. N. di Stefano colorirte in 
'I'itian's Weise, ahmte aber weniger glücklich den Pordenonß nach, 
SIIEfGIIO, SIgISHIOIIÖO de, oder S. Stefani, Maler von Verona, 
blühte um 1.560. In der Kirche des hl. Georg zu Verono ist ein 
Gemälde von seiner Hand, welches den Martectod des hl. Lorenz 
vorstellt, mit dem Namen S. Stefani 1565 bezeichnet. G. Zancon 
hat dieses Bildim Umriss gestochen. 
Stefano 
da 
Ferrara , 
-Ferrara. 
da 
Stefano 
da 
Verona, 
Zeviu. 
da 
Stefano , Vincenzo 
da Zevio. 
der 
Sohn 
des 
Obigeh a 
ebeßfalls 
Stefano, 
Domenico 
. 
Tommaso 
di Stefano. 
Stefano 
di 
Domenico , 
s. denselben. 
Stefano , 
auch 
Stefani 
Stephani. 
und 
SICFEIUOIIG, MGBSITO, Maler von Neapel, war Schüler des M 
Simone Neapolitano, bei welchem er mit Gennaro di Cola Freund: 
schalt schloss, in dessen Gemeinschaft der Iiiinstler mehrere Werke 
nusfiihrte, die nach jenen des Meisters zu den interessanten Sek 
{anheizen Neapels gehören. Sie malten das Leben des hl. Llldwi 
von '1'5l0sa,_und Darstellungen aus dem Leben der hl. Jungfmä 
in der Tribune von S. Gio. a Qarbnnara, welche aber durch die 
Zeit gelitten haben. Im Dome ist eine Madonna von seiner Hand 
gegenwärtig neben der Capclle des hl. Georg. Stefanone war e"; 
Künstler von kräftigem Geiste, der selbst seinen Meister übel-irim 
welcher als der Vertreter des germanischen Styls in Neapc] m; 
betrachten ist. Er zeichnete ziemlich correkt und "Wusste seinen 
GestaltenChax-alster und Ausdruck zu verleihen, wobei die Weib- 
liehen nicht ohne Anmuth erscheinen. Auch in der Perspektive 
hatte Stefanone für damalige Zeit ungewöhnliche Kenntnisse so 
wie er überall mit Fleiss und Genauigkeit verfuhr. Das Coiurit 
ist schön und lebhaft, nur malte er nicht in Ocl, wie Grussiglaubt 
auf dessen Werk wir im Artikel des Maestro Simone hingewiese; 
haben. 
Stefanone starb um 1590, gegen 70 Jahre alt. 
Slißfanünl, Plßtfß, liupferstecher, wurde 1589 zu Vicenza gebgren 
liess sich aber in der späteren Zeit in Rom nieder, wo er ein; 
 Druckerei errichtete, an welcher auch sein Sohn Giacomo Antunio 
Theil hatte.  Sie druckten Platten verschiedener Meister, die 
theilvveisc mit PS. exc. oder P.  versehen sind. Die letzteren 
Buchstaben bedeuten P. Steiainom Formis, nich P. S. Fecit, wie 
Nlnlpd geglaubtjmt. Er legt ihm _n1chrere Blätter der Carracci bei 
wuvun Stefanom die Platten erhielt. Darunter ist ein Blatt mi; 
St. Franz und Paul im Gebete, Wßlßltßä Ag- Cnrracci begann, qber
        

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