Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1804418
Steevens, 
Slefaui , 
Benedetto. 
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für den Verlag von C. de Jonghe geliefert haben könnte. Der Ver- 
fasser des genannten Cataloges bemerkt auch, dass einige Blätter 
von anderer Hand herrühren, und dass noch ein zweites Titelblatt 
dabei sei. Die Titelblütter, und die von jenen des Liefrink ab- 
weichenden Stiche könnten also von Steevens herrühren. Schliiss: 
lieh bemerken wir noch, dass auch ein Georg Hermann Stephanl 
1596 eine Folge von Vögeln u. s. w. raclirt habe. 
Dann könnte unser Steevens auch jener Peter Stephani seyn, 
der mit U. Hundius und P. Vriese die Kupfer zu S. Marolois's 
Opern mathematica gestochen hat. Dieses Werk erschien 1647 zu 
Amsterdam in zweiter Auflage. 
Schliesslich könnte unser Steevens auch jener P. Stefani seyn, 
welchen E'iissly jun. mit dem viel älteren Benedetto Stefani ver- 
wechselt, und ihm folgende Bildnisse beilegt. 
t l Ludnvicus Marchio Hramienburgi. P. Stephani sc., fol. 
2) Graf Emeric Teliely, nach D. van der Plans, von P. Ste- 
phani gestochen. 
3) Herzog Philipp von Orleans. ohne Namen des Malers. 
4) Juliann III. libnig von Polen, ohne Namen des Malers. 
 5) Die Elerzogirl von Mazarin. 
6) Hortensia Manzini, beide Bildnisse, ohne Namen des Malers. 
Stßevens oder Stevens: J- l; Iiupferstecher, ist nach seinen 
Imbensverfxällnissen unbekannt. Er scheint zur Familie des Pet. 
Steevens zu gehören. In der Sammlung des Grafen Starnberg- 
Manderscheid war folgendes Blatt von ihm: 
Grosse pyramidale Betsäule zum Andenken der in Prag unter 
Carl VI. entstandenen Pest an der Iileinseite errichtet. Alibrandi 
inv. J. J. Stevens sc., s. gr. roy. fol. 
s. A. Stephani. So 
Maler P. Steevens. 
Steveens, Anton, 
Nachkomme des 
llllllhtß 
sich 
ein 
gewöhnlich 
Steevens, 
Palamedesz 
und 
Palamedissen, 
Palameclea. 
Stcevens , 
auch 
Stephans. 
Stqewegh e, 
Sreenweghe. 
Stefaneschi oder Stephaneschi, Giovanm Battista, ein 
Mönch des Klosters Monte Senario, hatte als Miniaturmaler Ruf. 
In Rnnta 1582 geboren erlernte er die Malerei von A. Comrnodi, 
und bildete sich dann unter J. Ligozzi und P. Beretino weiter aus. 
Er copirte mehrere Gemälde von Titian, Correggio, Rafael u. a. 
Diese Copien sind in der Gallerie zu Florenz und sie sollen so 
schön seyn, als jene von G. Clovio. Auf einigen nennt er sich 
Stephaneschi Eremita. In der Tribune daselbst ist das Bildniss 
dieses Meisters, welches Pazzi für die Serie de liitratli gestochen 
hat. Starb zu Venedig 165g. 
Stefanh Benedßttü, liupferstecher von Verona, ist nach Seinen 
Lebensverhältnissen unbekannt, aus den Daten seiner Blätter geht 
aber hervor, dass der liünsller um 1570 w- 80 geblüht habe. Er 
ist vielleicht cm Nachlaönnlalin; des Nie. van Stefnni, dessen Lnnzi 
erwähnt, und (lCr von niederländischer Ablsuuft zu svjn scheint, 
so dass er den Namen Stecvcus in Stclhni oder Slcplmni übersetzt
        

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