Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1804407
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Steevens, 
Peter- 
Die Tagszeiten, I; schöne Landschaften mit Baulichkeiten und 
vielen Figuren, nebst Dedication an v. D. Wiele. H. Hondius 5m 
Die vier Jahreszeiten, verschieden von den von Hondius und 
Sadeler gestochenen Folgen. Joan. Barra sc. et exc. 
Der Heiland vom Schiffe aus predigend. grosse Marine mit 
vielen Figuren am Ufer. H. Hondius sc. et exo. 
Eine reiche Gebirgslandschaft mit einem Liebespaar, nach we]- 
chem der Tod zielt. Job. Sadeler sc. 
Die Stadt im Gebirge, miPeincr Brüche. Id. se. 
Eine satyrische Darstellung, mit der Aufschrift: Vervulling 
van wyn, baert twist en pyn. Mit landschaltlichem Grunde. H_ 
Hondius sc. et exc. 
Eine Folge von 12 Ansichten aus Böhmen mit Staflage. s_ 
Major sc. 
 Gegen 40 böhmische Landschaften mit Staflage, theilwcise aus 
dem Leben des Volkes, von NL, lL, J. und E. Sadeler, zu Folgen 
vun 6 und 12 Blättern vereiniget. 
Die Gemälde dieses für seine Zeit bedeutendenMeisters scheinen 
selten zu seyn. Die Gallerie des Belvedere in Wien bewahrt eine 
Waldlandschaft, in weicht-r ein Hirsch vun drei Jägern gejagt wird 
ein kleines Bild auf Kupfer. Wie lange sich derliiinstlei- in Prag; 
aufgehalten habe, und ob er dort gestorben sei, ist nicht bekannt 
Dlahacz (liünstlerlexicon für Böhmen) behauptet, er habe von 
1590  1600 dort gelebt. Wenn sich dieses so verhält, so muss 
Steevexis ins Vaterland zurückgekehrt seyn, da die vier Jahreszeiten 
welche E. Sadeler 1620 gestochen hat, Ansichten der Umgehung 
von Mecheln darstellen. In Prag war ihm vielleicht die Nähe 
Sprangefs, der beim Kaiser die höchsten Ehren genoss, nicht an. 
genehm. Nach 1620 dürfte er nicht lange mehr gelebt haben, 
Folgendes radirte Blatt wird dem Steevens beigelegt. E, in 
in Tilian's oder Campagnolfs Charakter behandelt. 
Iileine Gebirgslandschaft mit italienischen Bauwerken und mit 
dem Hauptmann von Capernaum. PeterStephanus .inventor 1615, I5. 
SIGEVGIIS, Pßter; Hupferstecher, ist nach seinen Lebensverhält- 
nissen unbekannt, hünute aber der "Sohn des obigen gleichnamigen 
Iiiinstlers von ltlecbeln, oder eines anderen Peter Steevens seym 
Denn auf seinen Blättern mit [leiterbildern von Fiirstenpersonen 
liest man ausser dem Namen Pieter Steevens auch Pieter Steevensz, 
was Steevenszoon, d. b. Peter, Sohn des Steevens,.bedeutet. Dann 
steht auch P. Stefani auf" diesen Blättern. Sie enthalten Bildnisse vun 
Königen und Prinzen zu Pferde, welche eine Folge von wenigstens 16 
Stiiehen bilden, gr. 8. Im unteren Rande steht immer der Name der 
dargestellten Person. Diese Stiche verrathen eine geübte Hand, 50 
dass sie auf einen Iiupferstecher von Profession schliessen lassen, 
nicht auf einen Maler. Einer der Palamedes Steevens kann nicht 
darunter verstanden werden, da der Taufname entscheidend ist, 
Dann gibt es auch eine Folge von 15 Blättern in Friesform 
welche Geflügel vorstellen, und von einigen dem P. Steevens bei: 
gelegt werden. mit der Angabe, dass H. Liefrinh das meiste dazu 
gestochen habe. Diese Folge hat nach der Angabe im Catalog 
Brandes den Titel: Viel und mancherley Geflügel, den Malern 
und Goldschmidcn dienlich: Hans Liefrlnch. Cl. de Junghe exm 
165i, qu. ö. Wenn der viel altere H. Lielrixth an dieser Folge 
Theil hat, so lsann nur von einer xieucn Auflage die Iicde scy", 
uder, noch wahrscheinlicher, von Copicn. die demnach Slawen,
        

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