Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1804149
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Stark , 
Johann 
Carl. 
Stark , 
Joseph 
August. 
Dörfer und einzelne ländliche Wohnungen erscheinen. Aehnliclten 
Inhalts sind auch seine Radirungvrl. mehrere nach Zeichnungen 
von Molitor. J. G. Wagner und Mösmer.  
1) Eine Folge von 6 Blättern mit Rdinen, Wasserfällen und 
Waldpartien, nach Molitor, Mösmer untl eigenen Zeieh- 
nungen, qu. 12.  
2) Eine Folge von 6 Blättern mit Ansichten vuu Dörfern tlml 
ländlichen Gegenden, nach Zeichnungen von Wagner und 
Stark, qu. 8. 
5) Eine Folge von 12 Blättern mit ländlichen Gegenden, nach 
eigeilzen und nach Zeichnungen von Wagner und Müsuier, 
u.  
4) Eine Folge von 6 Blättern mit Ansichten von Dörfern und 
dem Innern von Wäldern, nach eigener Zeichnung. (Im [h 
5) Vier Landschaften mit Staffage, nach eigener Zeichnung, 
qu. fol. ' 
Stark, JOSBPlI AllgllSt, Maler, Direktor der stlindisclien Altade- 
mie in Gräz, wurde 1782 daliselbst geboren und von seriisirßlterl, 
zum geistlichen Stande bestimmt. Er vollendete seine btuilien mit 
Auszeichnung, wählte jedoch statt der Theologie die Jurisprudenz, 
und über diese siegte zuletzt die bildende Kunst. Nach einigen vor, 
iibungen im Zeichnen, und nach einem lsurzeinliesiiclie (lßfäelben 
Akademie, deren Vorsteher er wurde, betrat er in einem Alter von 
vier und zwanzig Jahren die k. k. Akademie in XVieii, und bc_ 
schloss bei allem liampfe mit Nahrungssorgen aussclilivsslich  
lVIalerei sich zu widmen. Doch raubte ihm der Broderwerb meh- 
rere köstliche Stunden, die er durch Portraitinaleii und liitoi-ination 
den ernsten historischen Studien entziehen musste. Jede übüga 
Zeit brachte er in der Akademie zu, wo er aiilaiigsmiiter Pi-Ufes. 
sor Maurcfs Leitung stand, und dann unter Caucig und Lampi 
sich iihte. Auch Fischers anatomische Vorlesungen besuchte er 
mit Erfolg; in jeder liupferstichsaniiiiliing, in jeder Gallerie sah 
man ihn die eifrigsten Studien machen. _Nach rastvloser Uebung 
von 11 Jahren, während welcher Zeit er viele Portraite. besonders 
solche von französischen Othzieren, und mehrere PfElSWih-dige 
Bilder für die liunstausstellungen malte, erhielt er endlich (i'm 
Stelle eines Direktors und Professors der stäiidisctien hkadeinie am 
Johanneum in Grälz. welcher später ein eigenes [iriichtiges Gebäude 
eingeräumt wurde. Stark betrat seinen Vvlflitlltgsläfßlf 1317, und 
181g wurde ihin auch die Direktion dei- neu errichteten (Jallerie über, 
tragen. Jetzt verdankte mancher verwahrloste bcliatz der liunst und 
des Alterthums dem einsiclilsvollen Ordner Rettung und Erhaltung. 
Er besorgte mit Hiilfe seiner Schuler die llestauratiiiii einer gmssen 
Anzahl von Geniäldemmalte aber nebenbei auch iiocliinchrere schöne 
Bilder nach eigener Coinposilion, so dass die Zahl derselben schon 
vor seiner 1326 erfolgten Reise nach Italien ziemlich gross war. Die 
Iiunstscliätze Vencdigs hatte er schon_18l7, Wlllllllnßf Sich im  
folge dss Grafen lgnaz von Atteins, seines hohen Gonners, begehen 
hatte, gesehen. Bei dieser Gelegenheit copirte er in 25 Stunde" 
Titianls Magdalena, aber fiir die kurze Zeit eine vortreflliehe Ar- 
bcit. die vorübergehend selbst in Venedig für Original gehalten 
wurde. Das zweite Mal begab sich der liiinsntler über Ferrara, B0. 
lugna, Florenz und Siena naclrPtum, wo _er uberall btiitlieii machte 
und durch hunstanschauuiig sich erkralltigte. Stark ubte fast aus. 
schliesslich das [fach derllistorieniiialerei: zog aber auch die Myihe 
und die Allegorie in seinen Bereich. hs finden sich von seiner
        

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