Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1804087
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Smnley , 
Charles 
Richard. 
Stanton, 
Thomas. 
von grossen Gaben, die aber doch im Allgemeinen ohne großen 
Einfluss auf die liunst blieben, obgleich ihn ein besseres lrcbgu 
beseelte, als viele andere seiner Zeitgenossen. 
Stanley hatte den Bang eine; Justizrathes und starb zu Copen. 
langen um 180-1. 
Stanlßy, ChaTICS Blßhard, Maler zu London, wurde um 1790 
geboren, und unter günstigen Verhältnissen zum Künstler heran- 
gebildet. Er unternahm auch mehrere Reisen, um landschaftliche 
Studien zu machen. die ebenso schön als geistreich behandelt 5im]_ 
Stanley malte Landschaften mit Figuren und Architektur, meisten, 
in Aquarell, worin er Ausgezeichnetes geleistet hat, abgesehen da, 
von, dass seine Arbeiten etwas manierirt sind. ln liraft der Farbg 
und in Meisterschaft der Behandlung reihen sich seine Werke an 
die vorziiglichsten Leistungen im Fache der Aquarellmalerei. 
Stanley bildete auch einen Sohn zur Kunst heran, dessen B"- 
der ebenfalls mit Beifall belohnt werden. 
Stünlßy, Harold John, Maler, geb. zu Lincoln 1817i begann seine 
Studien an der Akademie in London, und hegab sich 1840 nach 
München, wo er unter Kaulbach's Leitung ein bedeutendes Talent 
entwickelte, welches sich besonders glücklich in drainatischen hab 
Stellungen ausspricht. Stanley machte genaue Studien nach der 
Natur, und sieht in seinen Compositionen auflstrenge Charalfteristik. 
was ihm vor vielen englischen Künstlern einen Vorzug Clttfiiumt. 
Im Jahre 184-71. bei Gelegenheit des Concurses zur Ausschmuchung 
der neu eingerichteten Purlamentshäuser,_ sendete er_einen Canon 
ein, welcher den König Alfred vorstellt, wie er mit seinem Freunde, 
dem Bischof Asser, Gesetze entwirft, eine durch edle Charakteristik, 
und durch Wahrheit in Stellung und Bewegunguiusgezeichnete 
Composition. Den Kopf des Königs malte er in Eresco, Welghex. 
neben dem Carton auf der Ausstellung in Westminster Hall zu 
sehen war. Eine andere Composition, die der Künstler zur Aub 
führung in Oel bestimmte, stellt die Bekehrung der Angelsachsen 
unter Ethelbert 596 dar, mit Randbildern in Rundungen, welche 
sich ebenfalls auf jene Periode beziehen. _Auch (lICSCSUWETI-i ist 
streng durchdacht, und verkündet einen tüchtigen Schuler Kaut- 
baclfs. Ein dritter Carton schildert den Macbeth, wie er noch 
zaudert den Iiönigsmord zu begehen. Dann _malt Stanley auch 
Bildnisse und Genrebilder. Unter letzteren ist eine Scene aus dem 
Volksleben in Tyrul, 18117 in München vollendet. Solche Scenen 
zeichnete der Künstler mehrere nach der Natur, theilweise reiche 
Compusitiunen in schöner landschaftlicher Umgebung. 
Stannard, IMPSQ Malerin zu London, gründete um 1850 durch 
Blumenstiiclse ihren Huf. Diese Bilder sind sehr schon und ge- 
schniackvoll behandelt. 
8113012011, Thomas, Bildhauer, blühte in der zweiten Hälfte des 17'_ 
Jahrhunderts in London. Fiorillo V. 515 nennt von ihm ein 
schönes Monument in der Kirche zu Stratfordv am Avon. Starb 
um 1706. 
Stanton, Thomas, Maler, wurde um 1750 in England geboren, 
und übte in London seine liunst. Er malte schÖnu Landschaften 
mit Architglglnr. S. Middilnnn stach nach ihm ein grusseß Blatt, 
welgheg das katholische Cullegium von Stonyh-urst in Lancashiro 
vorstellt, qu. ruy. fol, 
        

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