Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803899
Slacker, 
Ileinrich. 
Stademann , 
 
199 
Stecker, Heinrich, Iiupferstecher und Kuusthändler in München, 
und wahrscheinlich auch Formschneider, gab gegen Ende des 16. 
Jahrhunderts mehrere Holzschnitte heraus, die seine Adresse haben. 
Darunter ist auch eine Madonna mit dem Iiinde von Heiligen 
umgeben, nach Ligozzi, Hellrlunlsel von vier Platten. Diess ist 
entweder Copie nach A. Anclreani von 1585, oder Stecker erhielt 
die Originalplatten, von welchen er (schlechte) Abdrücke machte. 
Später fehlt Stackefs Name, die Abdrücke dieser Art sind aber 
noch schlechter. 
Dann haben wir von ihm ein seltenes Werk, welches die 
Thaten des Patriarchen der Mönche in 24 von Stacker radirtcn 
Blättern vorstellt, unter dem Titel: Thentrnm in quo resgestae 
beatissimi patris ac Monachorum Patriarchae St. Antonii etc. 
Stackenschneider, Architekt zu St. Petersburg, machte an der k. 
Akademie daselbst mit Auszeichnung seine Studien, und erlangte 
schon als junger Mann den Ruf eines vorzüglichen Künstlers. Im 
Jahre 1857 erhielt er für die Pläne zum Colonnzfschen Palais vom 
liaiser eine goldene Dose. Später baute er das Sornmerpnlais des 
Ilerzogs von Leuchtenberg, und 18110 dessen Palast an der blauen 
Briiclte zu St. Petersburg. Stacltenschneirler machte auch noch 
viele andere Entwürfe zu Gebäuden und lrlötels der Stadt, welche 
zu den schönsten und zweekmässigsten ihrer Art gehören. 
Sfackes , 
Stackes. 
SHIGPOOIG, F-g Maler zu London, ein jetzt lebender Künstler. Es 
finden sichGenrebilder von seiner Hand, gewöhnlich sentimentalen 
Inlhalts.  
Stadelmann, Budolph, Medailleur, geb. zu Suhl in Preussen 1814. 
machte an der Akademie in Berlin seine Studien, und ging dann 
nach Dresden, wo er seine Anstellung fand. Staclelmann gehört 
zu den geschicktesten Künstlern seines Faches. 
Stademann, Ferdinand, Zeichner, geb. zu Berlin 1791, unter. 
nahm als junger Mann Reisen nach Frankreich", Italien und Spa- 
nien, und kam 1812 durch den Grafen von Gravenreuth in k. 
bayerische Dienste. Im Jahre 1852, bei der Thronerhebung des 
Königs Otto, begab er sich als expedirenderIlegentschafts-Sel-trctär 
nach Griechenland, wo jetzt seine Liebe zur Kunst neue Nahrung 
fand. In Athen angekommen beniitzte er die freie Zeit zur Auf- 
nahme der Stadt und der Umgebung in höchst getreuen Zeich- 
nungen, die später lithographirt wurden, unter dem 'I'iiel; Pano- 
rama von Athen. An Ort und Stelle aufgenommen und herausge- 
geben von Ferd. Stademann. 16 lithographirte Blätter von G. Leb- 
sche, nebst Plan von Athen und derÜmgelJllng- München 1841, qu. 
roy. fol. Nach der Rückkehr aus Griechenland wurde Stademann 
geheimer Registratur des k. Staatsrathes, als welcher er noch gegen- 
wärtig thätig ist. Ausser dem genannten Panorama findet man von 
Stademann auch landschaftliche Zeichnungen, theils auch mit Archi- 
tektur. Die Zeichnungen zum Panorama sind sehr schön behandelt. 
Dann haben wir von ihm auch eine lithographirte AllSieht 
von München, gr. qu. fol. 
Stadcmann, AdOlPh, Maler und Sohn des Obigen, wurde 1824 
zu München geboren, und an der-Akademie daselbßt herangebiltlet. 
Q
        

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