Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803791
Springinlalec , 
Hau s. 
189 
reichend, iiber ihrem Haupte ein Kranz von 10 Sternen. 
Diess ist Copie nach dem 'I'itcl des Lebens der Maria von 
A. Dürer in vergrössertem Maassstabe. Heineclse p. 181 
Nro. 7 erwähnt dieses Holzschnittes, und H. v. Derschau, 
der die Platte besass, vermuthet, dass sie von Springinlslee 
gefertiget sei. Heller (Leben Diirefs) glaubt, es sei die 
Copie Nro. 1692, mit der Tafel links unten, auf welcher 
A. D. 15-5 steht. H. 12 Z. 5 L., Br. 10 Z. t L. 
60) Der Tod der Maria. Sie ist von den Aposteln umgehen, 
und der hohe Priester besprengt sie mit dem Weihwedel, gr. 3. 
Dieses Blatt wird im Wincltlefsclien Cataluge dem Spring- 
inhlee beigelegt.  
61) St. Hieronymus in seiner Zelle betend, in reicher Einlas. 
sung. oben vier Engel. unten in der Mitte das Zeichen. 
 Dieses schöne Blatt kannte Bartsch nicht. Es lsoinmt auf 
dem Titel der lateinischen Bibel: Lugduni per J. Sacon, 
expensis J. liobergker 1519, und am Ende des Prologus S. 
Hieronymi in pentateuchum derselben Bibel von 152i vor, 
so wie in der später auf Kosten Iiobergeüs gedruckten 
llibel. Auch in dem Nürnberger Nachdruck der Bibel Lu- 
thcr's durch F. Peypus 1524, oben Nro. 2, erscheint es unter 
dem Titel. H. Q Z. 4 L., Br. C Z, 
62) St. Hieronymus in seiner Zelle schreibend, rechts der Löwe 
und daselbst unten das Monogramm. Dieses Blatt erwähnt 
Bartsch Nro. 57, und ist nicht mit dem obigen zu verwech- 
seln. H. 8 Z. Ö L.. Br. Ö Z. 8 L. 
65  69) Die Apostel, theilweise je zwei auf einem Blatte, wo- 
von Bartsch Nro. 52  56 die Blätter 1- 5 erwähnt, wäh- 
rend er die Vermulhung ausspricht, dass das Ganze aus 7 
Blättern bestehen müsse. Diese Folge ergänzen wir durch 
die im Cabinet Wincltler verzeichneten Blätter. Den Grund 
bildet Architektur, indem die Figuren in einer Arkade, vor 
oder in einem Tempel erscheinen. Alle Blätter tragen das 
Monogramm des Meisters. Grösse nach Bartsch: H. 4 Z. 
4 L., Br. 2 Z. 10 L. 
1. St. Peter und Paulus 1520. 
2. St. Bartholomäus und Matthäus im Tempel 1520. 
5. St. Andreas und Mathias 1520. 
lt. St. Simon und Judas Thaddiius. 
5. St. Thomas mit der Hellebarde im Buche lesend 1521. 
6. St. Jacobus minor und Philippus am Eingange des 
Tempels-  
7. Der Evangelist Johannes stehend unter einer Arkade, 
mit. dem Kelch in der Linken. 
70) Die Dreieinigkeit, von Bartsch_Nro. 59 erwähnt. Links 
unten das Täfelchen mit dem Zeichen. H. 3 Z. 4 L., Br. 
2 Z. 2 L. 
Dieses Blatt gehört zur Ausgabe des Hortulus animae, 
wozu es Bartsch nicht zählt. 
71) Engel, welche Seelen aus dem Fegfeuer befreien. Links 
ohen das Zeichen. Bei Bartsch Nro. 60. H. 4 Z. 4  
Br. 2 Z. 2 L.  
72) Ein König auf den Iinieen bei. einer Capelle, wo links vorn 
das Bild des hl. Georg steht. Rechts unten das Zeichen. 
   
Dieses Blatt gehört zu H. Burgkmaifs österreichischen 
Heiligen Nro. 45. Bei Bartsch Nro. 58.
        

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