Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803648
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Sporleder , 
Goflfriecl. 
Spranger , 
Bartholomäus. 
che Bestättigung des Ordens der Carmelirer, und St. Carolüs BQr. 
romäus vorstellt, wie er für Pestkranke betet. In Zeichnung und 
Composilion sollen diese Gemälde lobenswerth seyu, weniger in 
der Draperie. ln der Färbung lassen sie kalt. 
Sporleder, Gottfried, 
kannt, deren mehrere 
male: in Quedlinburg. 
ist durch Bildnisse be- 
Später wurde er Huf. 
Maler von Hallä, 
gestochen wurden. 
Starb um 1750. 
Sporleder, Johann Christian Heinrich, Maler und Sohn de, 
Qbigän. wurde 1719 in Halle geboren, wo er später als Universi- 
tatsmaler starb. 
C. Sysang hat Bildnisse nach ihm gestochen. 
Sporrer, Fidel, Bilqhauer, arbeitete um 1156 für das Kloster wem 
garten, und später m St. Gallen. 
in Venedig. 
Coslano, 4, 
SPÜÜ-iem, Du Kupferstecher, arbeitete um 1700 
haben von ihm ein Bildniss des F. C. Maria da 
Wiur 
SPQSiHÜ g 
Pierantonio. 
Spoudß s 
Spoede. 
Spranger, BQITlIOIOIIIäUS, Maler, geb. zu Antwerpen 1546, Wal. 
der Sohn eines Kaufmanns, der es ungern sah, dass der Junge, 
lieber zeichnete, als an dem Schreibtische ZiEern machte._ Endlich 
ging er von einem Meister zum anderen, ohne Beirlßdlgung zu 
finden. Zu den letzteren gehiiren Jan Mandyn in Harlem, F, MO_ 
staert und C. van Dalen; allein auch diese genugten seinen] Eifel. 
nicht, und somit folgte er dem Piathe seines Freundes Jan Wich-an, 
fiir sich selbst zu zeichnen und mit ihm eine Reise zu unterneh- 
man. Jetzt richteten diese jungen Männer ihren Weg nach Paris, 
wo Spranger bei einem Meister Markus in _Arb_eit trat, dessen 
handwerksmässiges Treiben ihn aber wieder wenig lurderlß- Spran. 
ger füllte ihm alle Wände des Hauses mit liohlenzeichnungen, was 
dieser zuletzt als Spott hinnahin, und dafur seinen Hollaniler von 
dannen schickte. Jetzt ging er nach Lyon, und _v0n da aus nach 
Mailand, wo er endlich regelmässigen Unterricht in der Qelinalerei 
erhielt. Ein niederländischer Meister, den er im Hause _eines Edel- 
mannes kennen lernte, machte ihn auch mit der 'I'echnik der Mm 
lerei in Wasser- und Deckfarben bekannt, so dass er bei seiner 
Ankunft in Parma schon in den Werkstätten guter Meister zu_ 
sprechen konnte. Da war es besondeisB. Soinro, ein Schulei- Cor- 
reggids, der sich seiner annahm, und ihn mit deuliegeln der ita. 
lienischßn Schule vertraut machte. Doch auch hier dauerte sein 
Aufenthalt nicht lange, da er mit_dem Sohne des Meisters in Streit 
gerieth. Jetzt suchte er das Weite und kein nach Rom, wo er 
anfangs bei einem gewöhnlichen Maler Zutritt fand ,_welchen er 
mit seinen Arbeiten weit übertraf. In diese Zeit gehören einige 
schöne Landschaften , und eine Hexenversauimlung iindlulisseum; 
von C. van Mander aartig Toverijtje genannt. Etliche dieser Bilde;- 
erhielt der damalige Erzbischof Massimi, der ihn später in Sei" 
Haus aufnahm. Endlich wurde er durch Mich. Ginncquoy, einen Ma- 
ler von Doornick, dem Cardinril Earncse empfuhlen, und von die- 
ser Zeit an beginnt sein immer steigender liuf. Der Cardinal nahm 
ihn in seine Dienste, da er zur Aiisschinuckung des von Vignola 
erbauten Schlosses Caprarula geschickter liunstlcr bedurfte. Spran-
        

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