Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803571
Spisanclli. 
Spitzel , 
Gabriel. 
167 
gmssen Beifall fanden. Eines derselben, in Rom gemalt, stellt 
ie Vertreibung der Hagar vor, in sehr charalateristiscxen Gestalten. 
Später begab sich der Künstler in die Heimath zurück, und liess 
sich in Presslnurg nieder, wo in- den Kirchen historische Darstel- 
lungen, in Privatsmnmlungen Slaffeleibildcr und treifliche Porlraite 
sich von ihm finden. Um 1855 befand sich der Künstler in Wien. 
Aus dieser Zeit stammt ein schönes Bild, welches Judith mit denn 
Haupte des Hulofernes vorstellt. 
Spisanelli , 
Pisanelli. 
Spisani, Vincenzo, Magen wird von 
des L. Pasinelli gezählt. Er lebte in 
Malvasia 
Bologna. 
unter 
die 
Schüler 
S131mßl5; Adam; Illaler zu Brüssel, stand um 1824 unter Leitung 
des berühmten Nayez, und begab sich später zur weiteren Ausbil- 
dung nach Paris. Seine Werke tragen auch das Gepräge jener 
Schule. ,Es sind diess historische Darstellungen und Genrebilder 
in der modern-französischen Weise. 
Spitz, Johann Friedrlch Carl, Main, geb, zu Hanau 1315, 
machte seine Studien an der Akademie in München, und verlebte 
daseibst mvhrere Jahre in Ausübung der Kunst. Er widmete sich 
mit Glück der Historienmalerei, ohne das Genre auszuschliessen, 
und auch im Portraitfache leistet er Vorziigliches. Eines seiner 
Bilder hat Th. Driendl in München 1839 lithographirt. Es ist 
diess eine Allegorie auf die Amnestie des Kaisers Ferdinand von 
Oesterreich, eine schöne Coxnposition. Die Lithographie ist dem 
liaiser dedicirt, gr. hoch fol. 
Spitzel; Gabrlßl; Maler von Augsburg, war Schüler von Tobias 
Laub, und begab sich dann nach München, um unter Beich sich 
weiter auszubilden, In dieser Zeit copirte er mehrere Gemälde 
von Amigoni und malte auch mehrere Bildnisse, was er später in 
anderen Städten Deutschlands wiederholte. Es finden sich daher 
meistens Yiöpfe und Brustbilder von ihm, die oft sehr flüchtig, 
handwerhsmässig und trocken behandelt sind. Die letztere Zeit 
seines Lebens brachte er in Augsburg zu, wo er 1760 im 65. 
Jahre starb. 
Eine grosse Anzahl von Bilclnissen dieses Künstlers wurden 
gestochen und geschabt, aber meistens solche von dunklen Män- 
nern. Sein eigenes stach J. J. Haid, fol. 
Dann haben wir von G. Spitzel auch Blätter in schwar- 
zer Manier, an welchen seine Gattin, eine geborneiCorvinus, 
Theil haben soll. Diese Künstlerin hat auch Bildnisse gemalt, 
Die Mezzotintoarbeiten sind nicht von grosser Bedeutung. Nur 
das Bildniss des Pabstes ist schön behandelt und von guter Wir- 
kung, an welches sich jene der beiden Grafen und Wannen": 
schliessen.  
1) Pabst Benedikt XIII. zu Pferde segnend. Benedictus XIII. 
Pontifex Maximus Ursinus Romanus natus D. 2 Februarii 
Anno IVIDCXLIX etc. Gabriel Spizel fec. et exc. Aug. Vind. 
l-lauptblatt, gr. fol. Bei Weigel 5 Thl. 
2) Friedericus Wilhclmus Rex Borussiae. G. Spizel sculps. A. 
V. et excud. Geschabt und gefärbt, aber schlecht ausge- 
führt, fol,
        

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