Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803548
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Spinga r 
Alfonso. 
 Spintharos. 
spinga, Alfgnso, Maler von Negpelt war Schüler Solimenaff um] 
ein Künstler von Ruf. Er malte h_1storlsche_Darstqllungep, melsten; 
reiche Compositionen. Domenicl setzt 58106 Bluthezelt um 174m 
SPlnl, GIOVHIIIII FPHUOBSGO, Maler _von Bologna, w_ar Schüler 
von Pasinelli- und G. dal Sole, und lSl durch Mqlvaslafs Felsina 
pitlrice bekannt. Er malte mit grossem Flelsse m Oel und in 
Fresco. Blüthe um 1740. 
Spmngrucber, Michael, Architekt, stand in der zweiten 1155m 
des 17. Jahrhunderts in Diensten der Erzbischöfe Max Gandg] ä 
undlobaxmnEl-nst von Salzburg. Er baute von 1686-89 das Franz? 
kauer Kloster, welches durch einen Bogen mit der alten Iiirci: 
zusammenhängt. Der Meister starb 1094. 
Spinnincli, Carl  isf: nach Igeinepke. (_'ldäe generale P_ 
510) einer der Ze1f:hner_ lur dle (iflllerla Gwshmana, Boma 1051, 
fol. Dieser Spinmnck _1st aus Brussel geburng, und kaum Eine 
Person mit Spierinx, WIE Fussly glaubt. Letzterer ist iüllgeg; 
SPIÜDY, 6-, nennt Füasly jun. einen uns unbekannten Maler, na, 
welchem Houbracken das Bildniss des Theologen Fried. Carl auf] 
gestochen hat, fol. a" 
Sinnola, Momma Centurlna, Mayerin m Genua, haue um 18' 
als Künstlerin Ruf, und war auch Mitglied der Akademie de, .0 
nannten Stadt. 5a" 
Spinola, Andrea, 
Spinelli heisseu. 
soll 
nach 
einigen 
der 
oben 
erwähnte 
Andrea 
Spintharos, Architekt von Corinth, lebte _zu einer Zeit, in wahr," 
die griechische Tempelbaukunst bereits die hochste Stute erreicht, 
den dnrischen und jonischen Styl in ihrer eigentliumlichen Grüsse 
ausgebildet hatte. Snintharosß Name l-tnupft sich an den Tempel 
zu Delphi, der nach dem Brande Ol. Q8. 1- gebaut wurde. E, 
begann den Bau im Aultrage der nmphyktionen. dieser wurde aber 
au; nach Ol. 75. vollendet, zu einer Zeit, i_n welcher Spintharos 
nicht mehr lebte. Es dürfte an dem ursprungliclien. Plane auch 
viel verändert worden seyn, denn__es traten die lAllirlläülllfler) ein, 
die den Tempel fur 500 Talente ubernahrnen und ihn viel heri- 
 licher ausführten, als früher beabsichtiget war. Er _w:ir aus Porus- 
stein gebaut, bis auf den Pronaos, z_i1 welchem Panscher Marmor 
verwendet wurde. Der Naos hatte einHypathron und ein Advwm 
Der neue Tempel gehörte zu den grossten in Griechenlandfund 
an Schönheit wetteifcrte er mit dcn 'l'empeln Athens. Die ällssgren 
Säulenwaren in alt-dorischer Ordnung, nach den in Caen-i, welche, 
aut den Trümmern steht, neuerlich aufgefundenen Fragmenten (j 
Fusfdick. Im inrxrönzeöos- und: standen jonische Säulen von 2111:; 
Durchmesser. Bei den Aufgrabungen fand man auch Stücke 3.05 
Basreliefs und von Architektur Theilen. Es zeigte sich auch ein 
aus Ö F. langen Steinplatten gebildeter Suche]. In der Kirche 
Hagios Joiinnes, der an der Gastilia steht, sind andere Fragmenrg 
eingemauert. Die Qiebelfelder waren mit Statuen geziert, an den 
Meiopen war einiges vergoldet und die Triglyphen erschienen 
blau. Mit Farben war das Haus des reinen Phöbus wohl 113cm
        

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