Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1802001
Solimena , 
Orazio. 
Solis , 
Virgil. 
l 
 {Solimena soll selbst in Kupfer radirt haben, und namentlich 
sind es folgende Blätter, die ihm zugeschrieben werden möchten. 
l) Ein Mönch knieend auf Wolken, wie ihm Maria erscheint. 
Diese wird von Engeln verehrt, wovon einer den Rosen- 
liranz hält, ein anderer die Zither spielt. Geistreich raclirtcs 
Blatt, aber ohne Namen, M. ful, 
2) St. Johannes der Täufer, wie er auf Christum deutetJsl. ful. 
5) Die [iupfer in Nic. Gianettasi Parthenii Bellica. Napoli 
1Ö9Q, 8. Selten. 
8911319332 Graz"); Maler, war Schüler seines Oheims Francesco, 
 des obigen Künstlers, und copirte mehrere Werke desselben, wie 
diess überhaupt in der Schule des F. Solimena häufig der Fall 
war. Später widmete er sich der Baukunst, und radirte auch in 
Kupfer. Zu Vorbildern wählte er die Gemälde des Oheim. 
Sollmena; 6111110, Maler von Neapel, wird nur obenhin von Ros- 
sini erwähnt, unter den Künstlern, die damals in Rom lebten. 
Dieser Giulio Solimena erhielt 1702 den ersten Preis der Akademie 
von S. Luca in Rom. 
Solingen, J- van, Kupferstcchcr, 
meistens für den Buchhandel. 
arbeitete um 1750 zu Leyden, 
aber 
Sohs! Vlrgll, Zeichner, Maler, linpfersteeher und Formschneider, 
einer der fruchtbar-steh Künstler des 16. Jahrhunderts, wurde 1514 
zu Nürnberg geboren. Dieses wissen wir durch das von B. Jeni- 
chen in Holz geschnittene Bildniss dieses Meisters, welches in 
der vierzehnzeili en Inschrift zugleich auch über die Verdienste 
dieses Meisters läachricht gibt. Sandrart rühmt ihn vornehmlich 
als Illuminirer vnn Iiupferstichen und Holzsclinitten, worin er fast 
alle liiinstler seiner Zeit übertrolien habe. Exemplare dieser Art 
kommen indessen selten vor. Dass aber der Künstler hierin Aus- 
gezeichnetes geleistet habe, beweist eine Bibel D. M. Luther's, 
Fmnltf. a. M. 1561, welche in der v. Derschauschen Sammlung 
sich befand. Die Holzschnitte sind von Solis mit lebendigen Fur- 
hen und mit aufgchühtem Gold und Silber prächtig ausgemalt. 
Das genannte Bildniss sagt aber noch mehr von ihm in folgenden 
Zeilen: 
Mit Moln, Stechn, illuminiren, 
Mit Beissen, Eczn und Viesiren 
Es thets mirs [seiner gleich mit Arbeit vein. 
Drum his ich billig Solis Allein. 
Am seltensten finden sich Bilder in Oel von ihm, dass er abtr 
solche gemalt habe, bewciset der Umstand, dass er Maler und 
 Illuminirer genannt wird. Von Iiupferstichen erwähnt die Aufschrift 
des Bilclnisses nichts; von seiner Gewandtheit in diesem Fache zeugt 
aber neben andern das Blatt, welches eine ßadestube vorstellt, die 
er nach einer unanstäindigen Zeichnung von Aldegrever gestochen 
hat. Man nennt aber diese Darstellung von Alters her eine Ver- 
sannnlung von Wiedertäufern, vielleicht aus Ilass gegen jene Secktc, 
da im Bilde nichts darauf hintleutet. In grosser Anzahl sind seine 
Hadirungen vorhanden, und nicht minder beträchtlich ist jene von 
Holzschnitten mit dem Monograminc des Meisters. Allein es rüh- 
ren sicher nicht alle Aetztxxigen von seiner eigenen Hand her, untl 
(lull gerittgstr-xt 'l'licil machen die Original Holzschnitte aus. Still"- 
hatte viele bettelt-r. die mit mehr oder weniger Geschicklichkeit
        

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