Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803400
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Spillenberger , 
Johann. 
Spillenberger , 
Blartin. 
schafter M. Spillenherger darf er nicht verwechselt werden, wie 
diess geschehen ist. 
1) Vertumnus und Pumnna sitzend in einem reichen Garten mit 
Springbrunnen zur Linken. Oben schiesst Amor einen 
Pleii ab. Rechts unten JSpiln: Hvg. f. Dieses seltene Blau 
ist von eigenthiimlicher Behandlung, aber sehr geistreich 
l-l. T Z. (i L., Br. g Z. 10 L. 
Im Cabinet Wincliler war neben dem Originale auch ein 
sehr schöner Conlre-Drucls. Weigel werthet dieses Blatt auf 
2 Thl. 3 gr. 
2) Lucretia mit dem Dnlche sterbend im Sessel, von ihrem 
Vater, ihrem Gernahle und von Brutus umgeben. Mit dem 
Munogramixie des Malers, fol. 
Dieses Blatt wird im YVincItlexJscheu Cataloge unserm 
Meister zugeschrieben, uusserdem fanden wir es nicht eh 
wähnt. Nur Füssly hat Nachricht von einer sich selbst am; 
leibenden Lucretiaymit der Schrift: J. Spilh. inv. et pinL 
und M. Spilb. Er nennt dieses Blatt hart und ohne Reiz 
ins Schwarze fallend. Das Format soll Quart seyu, um; 
somit ist. wohl von einer Cupie die Rede. 
5) Herlsules sich selbst verbrennend, in Wolken Vulkan, ohne 
Namen des Meisters. Von einer solchen Darstellung erhie]; 
Fiissly Hunde. Das Blatt befindet sich in der Iiuplerstich, 
sammluxig zu Dresden, wie Füssly bemerkt. Ausserdem {am 
den wir es nirgends angezeigt. 
Spnllenberger oder Spllbergcr, Martin, Iiupferstecher, v;c1_ 
leicht auch Maler, da nur radirte Landschaften von ihm bel-tannl sind, 
die im lVlachwei-lte von den Blättern des obigen Meisters VPrsrhie_ 
defl sind. Dennoch Wurden sie zuweilen dem Ungar Joh. Spiln- 
berger zugeschriehen, wie im Winclslerßchcil Cntulirge. cAusserdt-m 
ist auch die Bezeichnung verschieden. Es steht auf diesen 1315m 
tern M. Spil, oder lVl. Spillen.; auch das [Vlunngramm MS allein, 
oder mit ungehenglembp. und pil. Dieser M. Spillenberger ist 
wahrscheinlich ein Verwandter des Ohigen; jedenfalls mit ihm 
gleichzeitig. Nach Nro. 2 des Verzeichnisses der raclirten Blätter 
des Juh: Spillexahergvr aus Ungarn scheint er die Darstellung der 
Lucretia nach diesem copirt zu haben. 
Die Blätter dieses Meisters, besonders die Landschaften, sind 
breit und mit sicherer Hand radirt, und erinnern entlernt an inne 
von Pittoni. Die complette Folge von (1 Blättern werthet Weigel auf 
2 Thl. 12 gr. Man findet sie sehr selten. 
1  6) Folge von Ö Landschaften mit Ruinen, Fragmenten, 
Sculpturän und ländlichen Figuren. H. 0 Z. 2 L., 13h 
8 Z. 7  
1. Der Hirt mit vier Ziegen und einem Schaafe. In der Mine 
am Fusse des runden Tempels lVl. Sp. 
2. Zwei Männer mit zwei Ziegen, rechts auf einem Steine d; 
Monogramm lVl S.  
3. Der Zeichner, links am Fusse der Ruine M. Sp. 
4. Der Reiter mit dem Hunde, links am Steine das Mann, 
gramni M S. 
5. Die vier bepankten Saumtltißre. linlas am Steine bei dem 
Monumente das Monogrnmln NI S. 
Ö. Ansicht eines prächtigen Gebäudes mit Statuen und F0". 
taineu. M. Spillen. luc.
        

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