Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803379
spnberg," 
Johann. 
Spilberger, 
Johannes. 
447 
SPllbCPg oder Spilberger, Johann, Maler vonDiisselclorf, rler 
iiltere dieses Namens und Bruder des obigen Gabriel, hatte als 
Künstler Ruf. Er malte iuOel und auf Glas, seine Werke scheinen 
aber verschollen zu seyn. Herzng Wolfgang von Jiilich ernannte 
ihn zum liulmaler. Er lieferte Zeichnungen zu folgenden: von C. 
de Passe sen. gestochenen Werke: Illustrium Juliacensium Prin- 
cipum tabulae genenlugicae addilis effigiebus 1015. ful. Von ihm 
sind irvahrscheinlich die im folgenden Artikel genannten Bildnisse 
der Gallerie Lichlenstexn. 
Spielberg oder Spielberger, Johann, Maler, wurde 1619 zu 
Diisseliltirf geboren, und durch Unterstützung des Churfiirsten 
VVolfgang Wilhelm von der Pfalz in den Stand gesetzt, sich der 
Iiunst widmen zu können. Er niulte schon früh das ßildniss die- 
ses Fürsten. welches su viel Beifall land, dass derselbe den jungen 
liiiiistler an Rubens ernplahl; allein Spilberger fand den Meister 
1010 todt. Er trat daher in Amsterdam unter Leitung des Guvaert 
Flink, und machte sich da iii kurzer Zeitselirvurtlieilhaft bekannt, 
besonders durch Bildnisse angesehener Personen, wurunter auch 
jenes des Bürgermeisters war. Dieser ertheilte ihm dann den Auf- 
trag, die Sirliiitzengi-sellsehalt in einem Gemälde darzustellen, wel- 
ches aul dein llathhause seine Stelle fand, und initBeifzill betrachtet 
wurde. Nach Slßbülljcillflgßlll Aufenthalte in Amsterdam berief ilin 
der Churfiirst und Plkilzgiwif 'v'Vull'gaiig VVilhelin als Hofmeiler, und 
nach dem 16.35 erfolgten Tod ilesselbeJ trat er in gleicher Eigen- 
schxilit in Dienste des Cliurliii-steii Philipp VVilhelm. Er malte die- 
sen Eiirsten un l seine Gemahlin Anna Catliarina Constaiizia, welche 
beide von Th. Miithain gestochen wurden, so wie das Portrait des 
Plalzgrafen Wolfgang Wilhelm und seiner Gemahlin Catharina 
Charluita. In der Gallerie zu Suhleissheini ist das lebeiisgrosse Bild 
eines Falhonier, der den Vogel füttert, während ein zweiter Vogel 
auf dem todteu Reiger sitzt. ln der Gallerie Lieht-rnstein zu XVien 
werden iliin zwei kleine Bildnisse eines Mannes und einer Frau in 
altertliiiiuliclier lilPi-"lullg zugeschrieben, welche aber wahrscheinlich 
vuii dem ällefßlll'il.ll1ällel' dieses Namens sind. Sein letztes Unterneh- 
iiien waren Darstellungen aus dem Leben und Leiden des Heilriniles, 
die er nicht mehr vollendete. Diese Bilder könnten in Düsseldorf 
geblieben seyn. Daiilserts stach nach ilim die Fortune, welche 
über einen Schlafenden ihre Güter ausschüttet. und ein zweites 
Blatt, welches einen linaben vorstellt, der am Brunnen Forellen 
isst. Vuii Tli. Millllflrl] haben wir ausser den oben genannten Für- 
stenportrziiten auch ein Bildiiiss des Pliirrers Stephan Gracht zu 
Amsterdam, ein schönes Foliulilatt. Dieser Künstler starb zu 
Düsseldorf 1690. Er wird öfters mit dein Ungar J. Spilleiibcrger 
verwechselt. 
Spilberger, Adrian, Maler, der 
zu Amsterdam geboren, und von 
malte Bildnisse. 
Sohn des Obigen, wurdv 16,16 
seinem Vater unterrichtet. Er 
Seine Schwester Adriana, geb. zu Amsterdmu 1650, malte 
ebenfalls schilne Bildnisse in Oel und Pastell. Sie lehle um 1030 
in Diisseldurf undt heirathete den Maler Wilh. Breekveh, der 1081 
starb. Dann schritt SIE mit Eglun van der Neer zur zweiten Ehe. 
Spilbßrgßr, JOhEIUIIBS, Maler aus Ungarn, s. Spillenberger oder 
Spiluberger. Dlcsßr Maler wird häufig mit dem uben CfWÄ-Älxulen 
Johann Spilhvrger verwechselt. 
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