Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803282
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{Sperling , 
Johann 
Christian . 
Sperling, Johann ChrlStlälIl , Maler, der Sohn des obigen Mei- 
sters, wurde 1691 zu Halle in Sachsen geboren, und von seinem 
Vater in Hamburg unterrichtet, bis er nach Leipzig sich begab, 
um an der Akademie seine Studien fortzusetzen. Im Jahre 1710 
wurde er als Hofmaler nach Ansbach berufen, wo er den Mark- 
grafen Wilhelm Friedrich, den Erbprinzen Carl Wilhelm Fried- 
rich, den Markgrafen Christian Friedrich Carl Alexander als Iiind, 
den Markgrafen Georg Friedrich Carl, und mehrere andere Per- 
sonen malte. J. W. Windter, G. Lichtensteger, J. P. Probst u. a. 
haben diese Bildnisse gestochen. Hierauf erhielt Sperling vom Hofe 
die Erlaubniss zu einer Reise nach Rotterdam, wo er den Unter- 
richt des A. van der Werb" genoss, der ihn als seinen bessten 
Schüler erklärte. Von dieser Zeit an malte er Bildnisse und kleine 
historische Bilder in der Weise jenes Meisters, und coplrte auch 
viele Werke desselben. Diese Gemälde sind zart vollendet, und 
fanden grossen Beifall. Mehrere erwarb der dänische Hof, andere 
der Graf von Hatzfeld, und auch in der Gallerie zu Düsseldurf 
sah man solche. Einige dürften als v. d. WerFPs Arbeiten gehem 
In der Gallerie zu Dresden ist ein Gemälde mit Vertumnus und 
Pomona, und aus der Gallerie von Salzdahlum stammt eine Venus 
mit sich schnäbelnden Tauben. Compositionen von seiner Hand, 
von Windter radirt, findet man in NeuhircHs Uehersetznng des 
Telemach. Ansbach 1727. fol. Fiir dieses Werk stach Lichten- 
stegcr das Bildriss des B.Neulairch, welches Sperling gemalt hatte_ 
Er starb zu Ansbach 1746. Wir haben ein raclirtes Blatt von die, 
scm Meister: 
Ungarisches 
Gelag 
im 
Freien. 
Oval 
Sperling, Carl Tllartin, Maler, der älteste 
stand in Diensten des nmrlsgräflicheu Hofes zu 
um 1750 Bildnisse. 
Sohn des Obigen, 
Scbwcdt. Er maltg 
Sperling, Cari Friedrich, Maler, der Bruder des Obigen, 18m 
in Ansbach, und malte Bildnisse und Genrebilder. Starb 1759. 
Sein Bruder Johann Gottfried war ebenfalls Maler, zählte aber 
nur 21 Jahre, als er 1751 starb. 
Sperling, Wellfgang, Iixxpferstecher, arbeitete in der ersten Hälfte 
des 18. Jahrhunderts zu Augsburg. Er stach nach J. A. Tlnelutt, 
Sperling, Iiunstliebhnber zu Dresden, muss als geschickter Zeich, 
ner erwähnt werden. Es finden sich von ihm drei groisqlilhu- 
graplsirte Blätter, welche Jagden vorstellen, wie sie derliunlg von 
Sachsen hielt. Blühte um 1825. 
Sperling,  L-g Porzellanmaler, war 
Porzellan Manufaktur in Berlin thätig. 
um 
1780 
1806 
an 
der 
Sperling 
Catharina, 
Hecke]. 
zu Benutzen. Damals 
der St. Peter- und 
Sperr, Mißhael, Maler, arbeitete um 1596 
malte er am Bogen des Schülerclnores in 
Paulskirclze. 
Sperr, 
auch 
Speer.
        

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