Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803273
Sperl ; 
Johann. 
Sperliüg v 
Johann 
Heinrich. 
137 
sitionen den Plafond des Riesensaales in der Hofburg daselbst. 
Starb zu Wien als wirklicher Hofrath in auswärtigen Geschäften 
1791, in einem Alter von 65 Jahren. Ueber seinen Wirkungs- 
kreis s. das 'l'iroler Iiünstlerlexicon und de Lucafs gelehrtes 
Oesterreich.  
Spßrl, Johann, nennt Flissly einen Künstler, von welchem man 
fleissig ausgeführte Federzeichnungen finde, die Figuren, Concerte 
n. s. w. darstellen. Wir haben nichts weiter erfahren, glauben 
aber nicht, dass er mit dem Blaumaler Sperl, der um 1768 in der 
Porzellanmanufaktur in Ludwigsburg thätig war, Eine Person sei. 
Vielleicht ist er mit Joh. Christ. oder Hier. Sperling derselbe. 
Sperling, HICPOIIYIIIUS, Iiupferstecher, geb. zu Augsburg 1695, 
war Schüler von Iiraus und Preissler in Nürnberg, und hatte zu 
seiner Zeit den Ruf eines vorzüglichen Künstlers seines Faches. 
Er zeichnete auch wirklich besser, als viele andere Stecher seiner 
Zeit, und führte auch den Grabstichel gut. Seine Blätter bleiben 
daher immerhin schätzbar, Er heirathete die Miniaturmalerin Catha- 
rina Hßßlißl, und starb zu Augsburg 1777. 
1) Dllehrere Bildnisse dunkler Männer, nach C. Henkel, J. I-Iaid, 
Henkel, J. M. Schmidt und Spitzel. 
2) Churfiirst Carl Philipp von der Pfalz als Erbauer der Stadt 
Mannheim, in allegorischer Auflassung, fol. 
5) Wilhelm V. Herzog von Bayern, im Medaillen von zwei 
Engeln auf Wolken gehalten. Unten beschäftigen sich En- 
gel mit der Fagade der Jesuitenkirche in München. Hiero- 
nymus Sperling del. et sc. A. V., fol. 
4) Allegorie auf Kaiser Carl VI., nach C. D. Asam, fol. 
5) Die hl. Jungfrau in einer Glorie von Engeln, unten die vier 
Evangelisten, nach C. Maratti, fol. 
ö) Heiligenbilder nach J. W. Baumgartner und J. Frey. 
7) Pallas übergibt der Zeit und der Natur einen Knaben zur 
 Erziehung, nach J. G. Bergmiiller, fol. 
3) Die 12 Monate, in allegorischen Darstellungen mit einem 
Titelblatte, welches die Bildnisse des Pabstes und des Chur- 
fiirsten von Cüln enthält, 15 Blätter mit Inschriften und 
sechs lat. Versen. H. Sperling  fol. 
g) Eine Folge von Ö Blättern mit allegorisch-mythologischen 
Scenemfiir den Verlag von J.Wolfl' in Augsburg gestochen, 4. 
10) Das Wappen des Fürsten von Hohenlohe an einem Al- 
tare, fol. 
11) Mehrere Blätter fiir die Marbres antiques dans la Gallerie 
de Dresde 1735, fol. 
12) Mehrrärxl: Blätter zu den Ansichten von Wien von S. Klei- 
ner, o .  
15) Ein grosses Feuerwerk zu Turin 1742. 
Sperling , JOhallfl Helüflßh, Maler" von Hamburg, Wurde um 1660 
geboren, und unter unbekannten Verhältnissen herangebilclet. Er 
malte Bildnisse und Iclealköpfe, bereiste mehrere Gegenden Deutsch- 
lands und hielt sich einige Zeit zu Halle in Sachsen auf, wo ihm 
1691 sein Sohn Joh. Christian geboren wurde. Später kehrte er 
wieder nach Hamburg zurück, wo er starb. J. J. Haid stach nach 
ihm die Büste eines jüdischen Oberpriesters: Jo. Henrich Sperling 
Hamburg pinx., gr. ful. Dann stach er auch die Büste eines Tür- 
lsen in der selben Grösse. Diese Blätter sind sehr hübsch in Mezzu- 
nntu uusgeliihrt.
        

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