Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1803008
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Spada, 
Jacopo. 
Spaendonck , 
Cozrnelis 
Maesta della Serenissima Beginn di Sueziu etc. Insbrugg Per 
Hieronymo Agricola 1655, 4-  
Balletto, d'inventioue di St. d. Bella, 6 Blätter von Gandeb 
lini erwähnt, vermulhlich unter dem genannten Titel. 
Eine Folge verschiedener Thiere: Affen, Bären etc. 
Spada, Jacopo, _BiIdhauer, arbeitete um 1700 zu Venedig. In 
 einem älteren Rxtratto di Venezia wird ein Christusbilxl von ihm 
geriihmt. Es befindet sich in St. Maria dellc Virgini. 
SPada, 
Veronica, 
Spada. 
Spadßri, Benedßttß, Glasmaler, wird von Vasari unter die Sc]  
ler des Wilhelm von Marseille gezählt. Er arbeitete um 1540 F." 
viele Kirchen in Italien. u" 
SPaend-Onck; Ggrardus Van, Blumenmaler, geb. ZUTilbUPgIl-wf 
offenbarte schon in den Kinderjahren entschiedenes Talent (46' 
Zeichenkunst, und als er daher in Antwerpen von Herrcyns zur 
regelmässigen Unterricht erhalten hatte, zählte man ihn schonsmh 
Jüngling von 16 Jahren zu den guten Bünstlern, besonders a]: 
Darstellung von Blumen und Früchten, wozu er schon frei" 
eine besondere Vorliebe fasste. Nach sechsjährigen: Aufenullhe 
in Antwerpen begab er sich nach Paris, von wo eins sich de;- lahm 
dieses Künstlers über ganz Europa verbreitete. Er wurde Prufuf 
nor an der k. Akademie, und an Basseportcfs Stellezum Zeicl es" 
am Jardin de plantes ernannt, wo ihm auch eine Wohnunw eiuler 
räumt wurde. Auch das später organisirte k. Institut nahhm n-ge" 
unter ihre ersten Mitglieder auf, wie es denn ein Künstler de {im 
Blumen- und Fruchtstüclse fast nur Könige und Fürsten eiwe Sie" 
konnten, auch verdiente. Seine Blumenstüche sind von tiiusQi-x e" 
der Wahrheit, so dass man die feinsten Wohlgerüche zu ath an. 
glaubt, wie wir irgendwo gelesen haben. Im Mtusüe ruyal ist man 
ein Bild von seiner Hand, eine Vase mit Blumen, und dan m" 
ein Korb mit Früchten. Andere Gemälde wurden ins Musöe eben 
eial zu Versailles gebracht, deren einige den schönsten Wersplh 
eines van Huysum gleichkommen. In der Sammlung des Ja 1Min 
de plantes sind viele in Aquarell gemalte Blumen und Pfla rdm 
von ihm. Als Professor der Iconographie daselbst bildete  
dieses Fach zahlreiche Schüler heran, die unter seiner Auf da": 
arbeiteten, fast bis zu seinem Tode, da er noch wenige Tagesmht 
seinem Hinscheiden Unterricht ertheilte. Grösserc Bilder ü, vor 
sich wenige in Privatsammltingen, nur kleine Skizzen und ßdlden 
in Aquarell und Gouacbe. Für Freunde malte er auch k; E." 
Stücke im Tabatieren. uns 
VVir haben von ihm auch ein Bluxnenwerk  
dem Tim-l: Fleurs dessindes d'apres Nature par Gfilariüilaliiiilgiiiidänier 
de l'Institut National, Professeur-Administrateur du Musee Reh 
d'histoire naturelle, gr. fol. Legrand hat diese Blätter gestg l ab 
'und einige Exemplare wurden von Spaendonck selbst und 13mm 
seiner Leitung prächtig ausgemalt. In" 
Dieser berühmte Künstler, der nur an Redouf e'n   
gen Nebenbuhler fand, starb zu Paris 1322. c l m ward" 
Spaendonck, COFIIGIIS van, Blumenmaler, der Bruder Gerha . 
wurde 1756 zu Tilburg geboren, und zu Antwerpen in den Altfard 5' 
gründen der Iiunst unterrichtet, worauf ihn Hen-eyns zu Mcqäeg]:
        

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