Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796657
Schulz , 
Johann. 
Caspnr. 
Schulz, 
Friedr. 
Joh. 
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lieh innere Ansichten der Kirchen mit passender Stalfage. Auch das 
Aenssere und Innere von Schlössern und Burgen stellte der Iiünst- 
lcr dar. Darunter nennen wir besonders die Ansichten von Ma- 
rienburg, welche in den Besitz des Iiiinigs von Preussen gelangten. 
Das eine dieser Bilder stellt das Innere des Schlosses dar, und 
zwei andere, 1844 im Auftrage des Iiönigs gemalt, stellen die'IVIa- 
rienburg von der Madonnenseite und von der Nogatscite dar. Der 
König nahm die Werke dieses Künstlers von jeher mit. grossem 
Beifalle auf, und daher sind noch mehrere andere im Besitze des 
selben, wie die Ansicht des Doms von Frauenburg, des Doms von 
Freiburg, zwei Ansichten des Innern der Friedrich-Werder'schen 
Kirche in Berlin u. a. Die Werke dieses Künstlers reihen sich 
den ausgezeichnetsten Leistungen dieser Art an, sowohl, was Per- 
specktive als. die genaue Iienntniss der Gesetze der Beleuchtung 
anbelangt. Dann sind seine Bilder gewohnlich mit grossem Fleisse 
vollendet, ohne dass dadurch der gewohnten Meisterschaft der 
Technik Abbruch geschieht. In der Portraitsamtnlung des k. säch- 
sischen Hofmalers Vogel von Vogelstein ist das Bildniss dieses 
Künstlers, 1852 von Vogel gezeichnet, 
Dann gab Schultz 1841 eine Schrift über alterthiimliche Ge- 
genstände der bildenden Kunst: in Danzig heraus, und von 1845 
an erschienen in 4 Heften malerische Originalradirungen, unter 
dem Titel: Danzig und seine Bauwerke, niit- geometrischen De- 
tails und mit Text. Es sind diess treltliche Blätter mit bedeutsa- 
men Gegenständen in künstlerisch freier Behandlung. Im Kunst- 
blatt 1346, Nr. 104, sind sie von Prof. Kugler besonders gelähmt. 
SChUIz, JOIIGIIII CEISPEIT, Maler, arbeitete _um 1?55-50 in Leip. 
zig. Er malte Bildnisse, deren von J. M. Berningroth gestochen 
wurden. 
Schulz, JOIJEIHII Ghnstlan, Maler, geb. zu Dresden um 1790, 
hatte als Bildnissmnler Ruf. Er wurde 1'259 Hofmaler des Königs 
von Sachsen und Polen. Im Jahre 1750 arbeitete er in Leipzig, 
wo seine Spur verschwindet. 
ßchulz (Schultz), Johann Chnsuan, Maler und Architekt, 
wurde 174g zu Potsdam geboren. Er studirte in seiner Jugend 
die Baukunst und wurde als Condukteur angestellt. Später be- 
fasste er sich auch mit der Malerei, wenn nicht von zwei Künst- 
lern dieses Namens die Rede ist. Lebte noch gegen Ende seines 
Jahrhunderts. 
Schulz, JOIIEIHII ChrlStli-JII, I-iupferstecher, s. Christ. Joh. Schulze. 
Schulz oder Schulze, Johann Friedrich, Bqmnenmayer, geb 
zu Berlin 1743, war Schüler von J. J. Clauze und zu seiner Zeit 
 ein allgemein geriihruter Künstler. Er arbeitete in seiner Jugend 
in der Gutzlaowßchen Porzellan Manufaktur zu Berlin, wo er Blu- 
men auf Gefässe malte, welche mit ausserordentlichem Beifalle 
aufgenommen wurden. Im Jahre 1786 ernannte ihn der Minister 
I-leinitz zum Vorstancle der Blumenmnlerei an der k. Porzellan- 
Manufaktur in Berlin, wo er im Verlaufe vieler Jahre zu nichg 
geringem Flure dieser Anstalt beitrug, und tüchtige Schüler heran, 
hldete. Auch die Akademie in Berlin zählte ihn zu ihren Mil- 
glleäern. Seine Blumen- und Fruchtstüche, deren er auf Por- 
Uillall, in Oel und Aquarell malte, kamen "in den Besitz der 
hüßhSlcxl Herrschaften, und wurden theilweise als imübertrofflicb
        

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