Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796602
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Schulz , 
Carl 
Friedrich. 
Sßhlllz, Carl Friedrich, Genremaler und Professor zu Berlin, 
wurde um 180-1 geboren, und an der Akademie daselbst zum ltiiinst- 
, 1er herangebildet. Mit vorzüglichem Talente begabt behauptete 
er schon als Jüngling eine ehrenvolle Stelle und nach wenigen 
Jahren, nannte man ihn unter den vurzügliclistcn Meistern seines 
Faches. Anfangs malte er Scenen aus Dichtern und Landschaften 
mit Stalifage, welche später häufig dem militärischen Leben ent- 
nommen ist, und in Jagdscenen besteht. Dabei spielen auch öfters 
Wilddiebe ihre Bulle, und zwar mit solcher Praxis, dass das scharf- 
schützenmässige Selbstvertrauen und die Frechheit dieser Gesellen 
im Leben nicht charakteristischer erscheinen kann. Diese Bilder, 
und dann die Jagdstiieke gründeten vornehmlich den Ruf dieses 
Künstlers, da dieselben besonders geistreich und glücklich behan- 
delt sind. Man nannte ihn desswegen sogar vorzugsweise den 
Jagd-Schulz. Er bildete sich ein grosses Publikum, bei welchem 
selbst seine geistreiche Flüchtigkeit, deren er sich in Folge über- 
häufter Aufträge manchmal zu Schulden kommen liess, den er- 
 wünschten Eindruck nicht verfehlte. Ueberdiess finden sich von 
diesem liiinstter auch Landschaften mit Thieren, und Seestücke, 
und besonders militärische Scenen. Man erkennt überall den 
Meister und den scharfen, geistreichen Beobachter der Natur. 
Seine Werke sind bereits sehr zahlreich, da der Iiünstler uiit 
griisster Leichtigkeit preducirt. Im Jahre 1834 wurde er Mitglied 
der Akademie zu Berlin, und 1841 mit dem Prädikate eines Pro- 
fessors der Malerei beehrt.. 
 Viele Bilder dieses Meisters sind durch die Lithographie be- 
kannt, uml dadurch kennt ihn auch das Ausland von einer höchst 
vortheilhaften Seite. Diese Blätter geben eine ganze lleihe bild 
lieher Momente aus dein Jägerleben. Wir nennen solche nach 
den Namen der Lithographen. 
Back: des Jägers Erfrischung; des Jägers Unterhaltung. 
Devrieiit,  die Wilddiebe; die Räuber; die Füchsin mit 
dem Haube zum Baue gehend; der läamler und die Häsin; 
der Hund und die Butze; der Rehbock; die Iiuste von Hel- 
goland; die Sonntagsjiiger. 
Funkefder verfolgte Räuber.   
Gille: Austritt zur Hetze, nach dem Bilde bei Hrn. Hollborn in 
Berlin; des Jägers Rückkehr von der Jagd. 
Haun: Hunde nach vollbrachter Hetze; der Jäger den Fuchs 
abstreitend. 
Herrmau n, 0.: die Jäger auf dem Anstande. 
Jentzen: die Hundelektion. 
Kirchhoff: der Mehr mit Hunden, bei der neuen Hauptwache 
in Berlin. 
Leschke: die Treibjagd, nach dem Bilde des Herrn von Speck. 
Liitke: die Hiihnerjagd.  
Mittag: die Jagdvergnügung, gr. fol. u. kl. fol. 
Müller: die Jäger auf der Hetzjagd. 
Oeillot de Mars: des Jägers Erfrischung. 
Oldermann: Bivuuae der Freiwilligen. 
Papin: Jäger aut'_der Pürsehjagd; die Jäger vor dem Wii-ihs. 
hause; die Wilddiebe; die Entenjagd; der Jäger nach der 
Heimkehr; der Jäger zur Jagd gehend; des Jägers Abgang 
zur Jagd; der Savoyarde. 
Remy; der Anstand im Sommer; der Jäger, gr. fu], und (b; 
des Jägers Abgang zur Jagd.  
Sprick: Erfrischung des Reisenden; der nordische Fischer.
        

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