Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796594
Schultes. 
Schulz, 
Carl. 
57 
Schul tes , 
auch 
Schuldes 
und 
Schulthes. 
Schulthelsss Georg, Bildhauer, arbeitete um 1600 zu Nürnberg, 
und war rlaselbst Bürger. 
SChUIthÜSS, 03T], Maler, geb. zu Neufchatel 1775, brachte seine 
frühere Jugend auf dem Lande zu, und iibte nur zu seinem Ver- 
gnügen die Zeichenkunst. Doch wurde er schon alsJiingling von 
achtzehn Jahren Zeichnungslehrer am Drozischen Institute in Neu!"- 
chatel, und im Jahre 1796 begab er sich nach Dresden, um die Male- 
 rei zu erlernen, wo es aber damals keinen Lehrer dafür gab. Dann 
hielt er sich einige Zeit in Franken und in Bayern auf, im Jahre 
1800 ging er aber nach Paris, wo er jetzt sieben Jahre in David's 
Schule zubrachte. Früher befasste sich dieser Künstler nur mit 
der Purtraitirkunst, jetzt aber war es besonders die historische 
Composition, welche er pflegte. ohne jedoch die Bildnissmalerei 
aufzugeben. Erventwarf in Paris mehrere historische Compositio- 
nen in schwarzer Kreide, und malte auch einige in Ocl, die sich 
eines besonderen Beifall erfreuten. Eines jener früheren Gemälde, 
Achilles als Bind von Phoenix gepflegt, enthält lebensgrosse Figu- 
ren. Nach der Iliiclslsehr von Paris lless er sich in Zürich nieder, 
wo Schulthess tbrtfuhr Bildnisse und historische Darstellungen in 
der Weise David's zu nmalen. und den Ruf eines der besten Iiiinst- 
1er seines Vaterlandes gründete. F. Hegi stach nach ihm einige 
Blätter für das Taschenbuch ßlrism  
Schulthess, VV., Formschneider, war Schüler von Gubitz in. Ber- 
lin, und liess sich 1811 in Zürich nieder, wo er im Verlaufe der 
Zeit eine ziemliche Anzahl von Blättern lieferte. Sie gingen durch 
den Buchhandel aus. 
Schultsz, Johannes Chnstoffel, zeichne, und Maler, geb. zu 
Amsterdam 1749, war Schüler seines Vaters, eines geschickten 
Landschaftsmalers in der Täpetenfabril; von Troost van Groe- 
nencloelen. Er befasste sich meistens mit dem Unten-richte, und 
daher sind seine Gemälde selten. H. Stäckvisch war sein Schüler. 
itarb zu Amsterdam 1812 als Decan der Bruderschaft des heil. 
ucas. 
d_Im Jahre 1782 hat er sein eigenes Bildniss gezeichnet und 
ra irt. 
Schulz (Schllltz ü), Alltbn; Medailleur, arbeitete in der ersten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts in Copenhagen. 1m Jahre 1724 fer- 
tigte er eine Denkmünze auf Czar Peter l. von Russland. 
Schulz, AllgllSt Traugott, Zeichner und Maler, war um 1750 
an der Porzellan-Nlanukalstur in Meissen thätig. Man rühmte Ihn 
besonders als Zeichner.  
h. B hin-d Schulz. 
Schulz (Sßhultz), Bernhard, s. JG am c lSchülz und 
11' rieb 3' 
Schulz, Gar], s, Jqh. Carl und Johann cm 
Schnitze.  
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Die Orthographie _wechse t u er s d Schulz genannt- 
schulze werden iue und da Schultz un
        

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