Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796548
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Schuldes , 
Wenzel. 
Scliule, Giaorg 
Christian. 
mit grosser Geschicklichkeit. Folgende Blätter gehören zu seinen 
vorziiglicheren. 
1) J. Meyer, Doetor Med. in Prag, Fol, 
2) Raphael Ch. Ungar, Bibliothekar in Prag, Fol. 
3) Der Christusknabe, welcher eine Ssitze aus der Dornen- 
krone probirt, nach J. Amigoni, kl. ol. 
I. Vor der Schrift. 
II. Mit derselben, 
4) Der hl. Augustinus mit dem Kinde am Meeresstrande, nach 
"der Zeichnung J. Bergler's und dem schönen Bilde 
von P. P. Rubens in der Augustiner-Ynirche zu Prag in 
Aquatinta geätzt. Edectvolles Blatt, gr. roy. Fol. 
I. In blossem Umriss, ohne alle Schrift. 
II. Vor aller Schrift, auch vor den Künstlernamen, aber 
vollendet. 
llI. Mit der Schrift. 
Dann gibt es auch Abdrücke in Helldunliel, die nicht 
zu den letzten gehören. 
5) Die Enthauptung der hl. Barbara, nach Screta's schönem 
Gemälde in der Maltheserkirche zu Prag von Bergler ge- 
 zeichnet und von Schulcles in Aquatinta gestochen. Vor- 
ziigliches Blatt, gr. roy. Fol. 
Es gibt Abdrucke vor aller Schrift. 
Ö) Amor stehend mit Pfeil und Bogen an einer Meeresl-niiste, 
nach G. Beni und Waldherr's Zeichnung 1808, s. gr. Ful. 
I. Abdrücke vor aller Schrift. Selten. 
II. Mit der Schrift 
7) Charon übergibt seinem Sohne den Pelopicles als Pfand der 
Treue, nach J. Bergler. Geätzt in Aquatinta und mit zwei 
Platten gedruckt, gr. qu. Fol.  
8) Iirock wird auf dem Grabe Czech's zum Heerführer erwählt, 
böhmische Geschichtsscene von 670, nach Bergler in Aqua- 
tinta geätzt, gr. roy. Fol. 
g) Ein Mann in dreieckigen: Hute, und vor ihm ein Bettler. In 
Aquatinta, gr. 8. 
10) Abbildung des dem kaiserlich russischen General Oätermann von 
den böhmischen Frauen verehrten Pokals 1815, gr. Fol. 
11) Verschiedene Vignetten. 
Schule, GGOTg chriStiilfl, Zeichner und Kugferstecher, geb. zu 
Copenhagen 1764, besuchte daselbst die Akademie und erhielt 
1782 den zweiten Preis. Später begab er sich nach Leipzig, wo 
der Iiünstler bis an seinen 1816 erfolgten Tod verblieb, und viele 
Blätter stach, deren die meisten als Arbeiten für Buchhändler ohne 
eigentlißh artistischem Werth sind. Die besseren Blätter dieser 
Gattung findet man in den Werken von HeiclenreichJlumberland, 
in der Galleric häuslicher Denkmäler, in der Zeitung für die ele- 
gante Welt, und in einigen anderen Werken. Ausserdein erwähnen 
wir noch; K 
i) Das Portrait des Iiiinigs von Sachsen in polnischer Uniform 
für Dyclfs Schrift: Sachsen und Polen. Lgz. 1810- 8. 
2) Jenes von Chodotviecki, 8. 
5) F. C. Reise, Chirurg. 8. 
4) Ein 112 Jahre alter Greis, nach Mme. Clemens in Copen- 
hagen gestochen, 8- 
5) Friedrich der Grosse am Lager Zietlierfa wachend, nach J. 
D. Schubert gr. qn. Ful.
        

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