Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801615
Sohn, 
Carl 
Ferdinand. 
Sohn, 
Julius. 
5:39 
Mehrere Werke dieses Meisters sind in Abbildungen vorhan- 
den, die auch, als solche zu den vorziiglichsten Arbeiten gehören. 
Das Bildniss von C. F. Lessing, lith. im Salon Europas vuu 
Dr. Güntz. 
Die Himmelskönigin, lith. von J. W. Maassen für das Düssel- 
dorfer Iiunstvereinsheft, fol. 
Die Lautenspielerin in der Sammlung des Consuls Wagener, 
lith. von C. Wildt, gr. ful. 
Auch Beck hat dieses Bild lithographirt, fol. 
Der Raub des Hylas, gest. von Mandel für die Geschichte 
der neueren deutschen liunst vom Grafen Haczynski, gr. fol. 
Oldermann hat dieses berühmte Bild lithographirt, fol. 
Die Leunoren, nach Göthe's Tasse, lith. von Wildt, gr. fol. 
Diese Darstellung hat auch J. G. Schall lithographirt, 
sowie Beek und Zöllner, fol. 
Rinaldo und Arnlida, lith. von B. Weiss, gr. fol. 
Romeo und Julia, gest. von G. Liideritz in Ivlezzotinto, 1841, 
ro . fol. 
y Diess ist das Gegenstück zu ROlderxnannE Tancred und 
Ghlorinde, nach Hildebrandt. 
Ein kleinerer Stahlstich ist im Miniatur-Salon, Frankfurt bei 
Säuerländer. 
Die beiden Schwestern, lith. v. C. Wildt, fol. 
VVir kennen von Sohn auch ein radirtes Blatt als Illustration 
eines Liedes von Reinick: Des Mädchens Gestiindniss. Es hemmt 
in folgendem Werke vor: Lieder eines Malers (Reinicllßs) mit 
Randzeichnungen seiner Freunde. Düsseldorf 1858, gr. 4. 
SOhII, Jlllllls; Bildhauer von München, war Schüler von Schwan- 
thaler, und begab sich dann nach Paris, wo er namentlich als Mo- 
delleur seinen Ruf gründete. Er erfand eine plastische Masse, die 
äusserst weich und formsam ist, nach dem Trocknen keine Risse 
bekommt, alle Farben und einen ziemlichen Grad von Härte an- 
nimmt, und daher zur Nachbildung von Bildhauerarbeiten, Formi- 
rung der Modelle etc., dient. In Paris bildete er in dieser Masse 
mehrere Werke von Schwanthaler nach, der dadurch auch in Frank- 
reich populär geworden ist. Die französische Akademie hat diese 
Masse durch den Chemiker Dumas prüfen lassen, und der Bericht 
fiel so günstig aus, dass man auf eine allgemeine Einführung an- 
trug. Auch die bayerische Akademie liess sich 1835 einen Bericht 
zusenden. Die Bestellungen gehen jetzt von allen Seiten ein. 
Besonderes Interesse gewann Iiönig Louis Philipp, welcher den 
Iiünstler 18-14 nach Neuilly einlud, um ihm eine Auswahl solcher 
Plastischen Nachbildungen vorzulegen. Zugleich trug er ihm auch 
grossc Arbeiten für das Museum in Versailles auf. 
Sohn liefert aber nicht allein Modelle von plastischen VVer- 
ken, sondern auch Arbeiten eigener Erfindung. Im Jahre 1845 
fertigte er ein Modells zum Grabmale des Marschal Soult, wozu 
ihm dieser selbst die ldee angab. Auf einem rauhen Felsen erhebt 
sich ein zersplitterterSäulenstumpf mit dem Namen wSoultm Rings 
um diesen liegen und stehen, wie auf dem Säulenfelde von Perse- 
polis, 39 andere kleinere Säulen und Pfeiler, deren jede den Namen 
einer von Soult gefochtenen Schlacht trägt. Dieses Monument soll. 
nach St. Ainande-Bastide bestimmt seyn.
        

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