Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1800859
Slob , 
Jan. 
Renä 
Micnel, 
483 
tirmanier. Es finden sich aber nur wenige Blätter von ihm, die 
um den Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden. 
1) The nativity, die berühmte Nacht des Correggio in der 
Gallerie zu Dresden, schön punlstirt. Man zog dieses Blatt 
dem Stiche von Surrugue vor, gr. roy. fol. 
2) Christening, die Iiindstaufe, nach F. Wheaüy, fol. 
S101), JQIT, Glasmaler, geb. zu Edam 1643, war Schüler von Joseph 
Oostfries. Er arbeitete zu Hoorn. 
Slodts, 
Slodtz. 
SlOdtZ, Paul AmbfOS, Zeichner und Bildhauer zu Paris. war der 
Sohn des Sebastian Slotltz aus Antwerpen, und galt für einen 
tüchtigen Künstler seiner Zeit. ln der Hirelne St. Sulpice zu Paris 
sind viele Werke von ihm, wie mehrere Basreliefs unter dem grns- 
sen Portal, der Baldachin des Fruhnloichnams-Altares, alle Sculp- 
turen der Capelle U. L. F., der Engel mit den Attributen der 
Apostellürston u. s. w. Sein Werk ist auch das Basrelief in Erz, 
welches (llß Hochzeit zu Cana vorstellt, im Chor von St. Mary, 
wo auch die Figuren und Ornamente des Chores von ihm her- 
riihren. Arbeiten, die er mit seinem Bruder Sebastian Anton aus- 
tiilirte, nennen wir unten im Artikel desselben. 
Slocltz war Professor an der Akademie zu Paris und k. Cam- 
merzeiclmer. Starb 175g im 56. Jahre. L. Cars stach 1755 nach 
C. N. Cochilfs Zeichnung das Bildniss dieses Meisters. 
,  
SiOdtz, Reue Mlßilßl, Bildhauer, der Bruder des obigen Künst- 
lers, genannt lVlichel Ange10_, gewann schon als Jüngling von 
zwanzig Jahren den zvveiten_Preis der k. Akademie zu Paris, und 
begah sich dann als k. Pensionär nach Rom, wo er 13 Jahre Ver- 
weilte, und viele YVerhe ausfiihrte. ln der St. Peterskirche ist von ihm 
die Statue des hl. Bruno, der die bischöfliche Würde aussehlägt, 
eines der schönsten späteren Werke der Kirche. ln S. Giovanm 
de' Flurentini ist von ihm das Grabmahl des Marchese Cappuni, 
mit dem ausdrucksvollen Bilde des Entschlafenen und einem ruhen- 
den Lammß auf dem Buche, welches den sanften Charakter und 
die Liebe zu den Wissenschaften des Marchese bezeichnen soll. 
Das Schönste an diesem Monumente ist aber die Statue der trau- 
ernden weiblichen Gestalt. in S. Ludwig der Franzosen ist das 
Grabmal VleughePs mit einem Basrehef sein Werk, und auch das 
Mausoleum zweier Bischöfe in der Cathedrale zu Vienne führte 
er in Rom aus, und stellte die Prälaten sich die Hände reichend 
dar. M. de Fontenay spricht auch vun einem Grabmale des Cur- 
dinals von Auvergne, welches in Vienne errichtet wurde. Dann 
fertigte Slodtz in Rum auch eine Cupie der berühmten Statue des 
Heilandes von Michel Angela in St. Maria della Minerva, welche 
nach Choisy kam.  
Um 1747 kehrte der Künstler nach Frankreich zurück, Wg er 
nicht mehr so viele plastische Arbeiten liefern konnte, wie in Im. 
lien. Er musste häufig Zeichnungen zu_Decorat1onen bei Fest- 
lichkeiten, Lgichengoprärigen, Taufceremomen u. S. w. liefern, wg. 
bei ihm auch seine Bruder behulfhch waren. In St. Sulnice ist 
von ihm das Grabmal des Pfarrers Languet mit dem Bildnisse des. 
selben. ein zu seiner Zeit sehr bewnndertes Werk. Die Haupt- 
figur ist jene des verstorbenen Ahbö in Begleitung der Unsterb- 
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