Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1800775
Skerricx , 
SRiPPC ' 
John. 
475 
Er setzte die Kupferdruckerei seines Vaters fort, und lieferte auch 
mcixrere Zeichnungen, besonders von Bildnissen. C. G. Morasclf 
stach nach Seiner Zeichnung Seume's Grahxuahl auf dem Iiirchltofe 
in 'l'öplitz, welches braun und culorirt erschien, fol. 
Vun ihm selbst gestochen haben wir ein Bildniss des Iiiinigä 
Friedrich August von Sachsen, ganze Figur, mit der Ansicht von 
Pillnitz in der Ferne, Dieses Folioblatt erschien heim Regierungs- 
Juhiläum dieses Fürsten, schwarz, braun und colorirt. Es ist mit 
wSlterl fecm bezeichnet. 
SkClTiOX, P-, heisst im BönarcVs Cabinet Paignon Dijonval ein 
Zeichner, von welchem sich in jener Sammiuxig eine geluschtß 
 Zeichnung befand, welche die Himmelfahrt Mnriä vorstellt.  
Wir konnten über diesen Meister nicihls Näheres erfahren. 
Slijöldcbrand, A. F-y ein schwedischer Oberst und Ritter des 
Schwertordens, muss hier als Zeichner und Maler ervviilmnt werden, 
besonders im Fache der landschaftlichen Darstellung. Er war 1799 
Beisegefährte AcerbPs nach dem Norcl-Cnp, bei welcher Gelegen- 
heit er eine grosse Anzahl von Ansichten zeichnete, die er dann 
grißsstenlhrils auch selbst in Aquatinta ützte, als-Beigabe zum 
Beisewerlse AcerlaPs, welches unter folgendem Titel erschien: 
Voyage pitloresque au Cnp Nord. Mit 60 liupfern. Stockholm 
1801 lT- 4Th. in qu. fol. Im Jahre 1804 gaß der Oberst ein zwei- 
tes Werk mit 12 eigenhändigen Aetzungen heraus: Descripliun de 
Catnractee et du Canal di 'l'rullhaetta en Suecle. Stockholm chez 
Delen. 
Sliilaos , 
Gaeus. 
Sltlppe, JOlIKI, Zeichner und Formschncider, ist ein würdiger Nach- 
folgerdes H. da Carpi, A. da Trento, A. M. Zenetti u. a. Mei- 
ster, liumint aber nur sehr selten in Sammlungen vor. Brulliot 
glaubt, Slsippe sei ein Sehiilex von Jaclsson gewesen, was der Zeit 
nach gerade nicht unmöglich wäre, allein das Blatt mit der lesen- 
den Sihylle nach Michclßngelo belehrt uns eines anderen, Slaippe 
dcdicirt dasselbe einem Johßaptistlillalchair mA quo primnm artis 
diguiplinam hausiiw und daraus ersehen wir, dass dieser Mal- 
cliair sein erster Lehrer in der Kunst gewesen, welcher aber in 
der Kunstgeschichte unsers Wissens ebenfalls unbekannt ist. Die 
ersten Arbeiten Slsiypeüz fallen um 1770, und von dieser Zeit an 
schnitt er in Mussestunden verschiedene Blätter, die er schon 1781 
7,1l einer Folge bestimmt zu haben scheint. Denn es" Qxißtift ein 
Titelblatt von jenem Jahre. Dieses stellt lYInuerwcrk vor, an wel- 
chem der Schädel eines Pferdes und die uusgespannte Haut mit 
folgender Inschrift sich befindet: Amicis suis necnon unicuique 
Artinm elegantiorum Amatori Tabulas rnsequentes Lndentis .Otii 
ligno incisas, dumArtcm pene amissain restaurare conaretur, eorum 
favores et lmtrucinii sturliosuä, Dicat, Dedicat, Johannes Skippe 
IVIDCSJLXXXI. Helldunkel von 5 Platten. H. 9 Z. 11 L" Br. 
7 Z. 4 L. 
Ein vollständiges Exemplar dieses m-miehen Iiunstdilettanten, 
als welchen wir ihn betrachten, kommt nur ausserordentlich selten 
vor. Ein solches besaß aber in letzter Zeit der unermüdete Fur- 
Seher H. VVcigel und gibt nach diesem in seinem liunstkntaloge 
Nm. 11574 ein gcxiaues Verzeietiniss der Blätter dieses Meisters. 
Dann findet sich von Skippo auch ein radirtcs Blau mimquatinta,
        

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