Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1800765
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Skcppard , 
Skerl 1 
Paul. 
tcr Zr-it wurde es aher auf 23 Thl. herabgesetzt. Später scheint 
sich der Künstler nach Frankreich begeben zu haben, und noch 
1345 war er in Versailles thiitig. Er wurde daselbst von dem Kunst- 
hiindlcr Ch. Gavard besehiiftiget, welcher die YVerke der histori- 
schen Gallerie in Versailles in ungefähr 1800 Stahlstichen heraus- 
gtlb. unter dem Titel: Galleries historiques de Versailles, fol. und 
2h [l- Da findet man von Slselton eine Ansicht des Schlosses von 
Vincennes nach einem alten Gemälde, dann eine Ansicht von Pa- 
ris, nach einem Gemälde von Robert-Hubert von 1738. Ferner 
das Bilclniss der Franeoise von Orleans, nach einem Gemälde von 
166.71; den Angriff der franziischcn Flotte auf Algieri1850. nach 
Biard, die Seeschlacht von Albardin 1707, nach Gudin, die See. 
schlecht von Bevezicrs 1690 nach demselben, das Seetreffcn vor 
(ladix 1801, nach Gilbert, das Bombardement von Genua 168i, 
nach Gudin, die spanische Galeere von 1Ö8ft nach demselben, die 
Schlacht des Intröpide 17117, nach Gilbert, dieSeeschlacht des Cap- 
 Lezar 1707, nach Gudin, die Seeschlacht des Lagos vor Cadix 
1693, nach demselben, die Seeschlacht vor Malaga 1704, nach ei- 
nem gleichzeitigen Gemälde, eine Seeschlacht im Nordmeer 1706, 
nach Gudin, die Einnahme des Fort St. Petri 1725, nach Gilbert, 
die Seeschlacht des Chev. de St. Pol 1705, nach Gudin, die Schlacht 
der Venus gegen den Ceylan 180g, nach Gilbert; dann eine be- 
deutende Anzahl von Blättern nach Aquarcll- und Gouachehilclern 
von Bagetti, Iiriegsthaten der französischen Armeen 1707. und 
andere Scenen dieser Art von Simeon Fort aus den Jahren von 
1805 und 1809. 
 In neuester Zeit gah er ein Werk über das Schloss von E11 
heraus , unter dem Titel: Le chätean d'Eu illustre. Dieses Werk 
enthält Ansichten des Schlosses, Scenen aus dem Leben der Besi- 
tzer und Portraite, nach Zeichnungen von Eugene Lami u. a. 
Slißppilrd, Ph, Kupferstecher, lobte um die Mitte des 17. Jahrhun- 
(lßltw Brulliot laennt von ihm eine Folge 12 grosser Blumen- 
strüusse in Vasen, mit dem Namen oder mit R. S. bezeichnet. 
Slterl, Friedrich VVllllBlm , Maler, geb. zu Braunschweig 1752, 
wurde von dem I-Iofmaler von Span in den Anfangsgründen unterrich- 
tet, musste aber nach ahderthalbJahi-en Wvegen übler Behandlung das 
Haus verlassen. Jetzt nahm sich die Malerin de Gase seiner an, 
und nach einiger Zeit trat er bei dem Decorationsmaler Hemeling 
zu Hildesheim in die Lehre. Hier copirte er mehrere Bilder von 
holländischen Meistern, später in der Gallerie von Salzdahlen be- 
sonders Portraite von Rembrandt, van Dyclt und Iiupetzlsy, und 
als 'er endlich in Dresden den berühmten A. Grad kennen gelernt 
hatte, konnte man auch unsern Sherl zu den guten Künstlern sei- 
ner Zeit zählen. Er malte viele Portraite in Oel und Pastell, die 
besonders ähnlich befunden irvurden. Nach und nach gründete er 
als Pnrtraitinaler seinen Ruf, der auf seinen zahlreichen Wande- 
rungen ihm vurausging. Ueberdiess findet man auch Genrcbilder 
von seiner Hand, besonders einzelne Figuren mit Iierzenbelcuch- 
tung. Diese Nachtstüclse fanden ebenfalls Beifall. Skerl starb zu 
Dresden 1310-   
Folgende Iiupferstiche sind Yon seiner Hand. 
Eine Folge von 6Blättern IIlll Pferden aus Gemälden von Won- 
vermans, Pottcr, Bourgülnßn, Pforr u. a. in Aquatinta gesto- 
chen, qu. 4. 
Slterl, Paul, Zeichner, der Sohn des obigen Iiünstlers, besuchte die 
Alsademie in Dresden, und liess sich daselbst haushablich nieder.
        

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