Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1800275
Simon, 
Friedrich. 
Sirhon, 
Henry 
Chev. 
425 
welcher 
haben. 
Don Alonso von Burgos, 
war, nach Spanien berufen 
auf 
dem 
Coucilium 
in 
Basel 
81m0"! Frlfidrlßh: Maler, wurde 180g in Heidelberg geboren, und 
daselbstfur seine Lautbahn vorbereitet, welche er dann in Mün- 
chen mit Gluck betrat- Er besuchte da von 1828 an mit Eifer 
die Akademie. machte auch Studiexnnach den reichen Schätzen 
der k. Pinakothek, und sah sich bei einer grussen Vorliebe für 
die Genremalei-erbald in den Stand gesetzt, in eigenen Composi- 
 {IOUBUI seine Ilraite zu versuchen. Er_maltSceiien aus dem Volks- 
lehen, deren mehrere durch eine gluclslich angebrachte Nachthe- 
leuchtung von "grossem Eiiektf sind, so dass e;- in diesem Fache 
mit F. W: Schon unduM. Mullenwetteiiert, welche ebenfalls in 
lYlunchen ihren Ruf grundeten. Simon's Bilderbsind bereits ziem- 
lich zahlreich und in verschiedenen Handen, theils durch unmittel- 
baren Anlsaui, theils_ durch die Verluosungen des Kunstverein; in 
Nlunchen. _Unter diesen nennen wir die liirchweihe im bayeri- 
Schen Gebirge. den alten Mann mit dem auiwartenden Hunde, 
die Geiuusehandlerin 3D]! der Sechsertahelle 1858; den Sennerbu- 
 btffh Cllß ZWßlyVlldSClWllej1 185g; das Mädchen am Fenster, Nacht- 
stuclt, deii Geizhals "bßl Lichtbeleuchtung 1340; die Heimkehr vom 
flhristmarkt. das llladchen, welches (llßnlißilß füttert, den Poeten 
    
ä ir , wie er as as e en as 1..ic ä t, 
den lllusikanten? den Dultwächter mit eineäigßetrifulsenen ti842: 
die Sennerin niit dem Buche, die, reisenden Handwerhsburschen, 
dcrr Wilddieb in der Scnnhutte 1345:, die Musilistunde. eines der 
sclronstcn Naclitstuclce, den Schneider, welcher ein Kleidungsstück 
zgulzgichnet 1844; den Geistlichen zu_eincm_Sterbenden geleitet, 
ei aclselbeleuchtuug, den Dichter, wie er mit dem Lichteiu der 
Hand durch das Fenster die hetzen am Dache verjagen will, einv 
sehr lIlHDQFISIFChGS Bild von 1845. 
roafäifliiie hflnlfciiuffif 1533i äieiifffhliichiiiiaimei- bedelämmle 
 1  ie irer ieser rt zu 
seinen Hauptwerken gezählt werden niiissen, da sie ausser der 
eiicctvollen Beleuchtung auch noch das Verdienst einer naturge. 
treuen, und theilweise ächt humoristischen Auffassung haben. 
Einige seiner Bilder sind auch durch die Lithographie he- 
äßunt. Stork hat nach ihm gestochen. Unter den artistischen 
Reilagen der Munchner Blätter vonlLLeclie sind die betrunkenen 
ccrutcn lll lithographisclier Nachbildung, 
Simon! Henry CheVq Edelsteinschneider und Medailleur von Brüs- 
sel, erhielt daselbst den ersten Unterricht, und machte sich in kur- 
z" zeif S" vurtheilhaft bekannt, dass ihm der König von Belgien 
Zälarchvtveelieiziü Auäbädunä  Paris deine lseiäsion verlieh. Slmän 
 alle ier a ge ten , un aher finden wir i n 
iiglßgvgnägigä Sei]; Professorzant derhNormallschule_ lhethäftiget. UDoch 
vrl se ne i i au en  
 Ticlll; 91' Suchlc im Eäegeniheiiiecdisralifiidltlzsiflgieigen, dass Ollluixil 
den höchäien Leistungen seiner Kunst bestimmt se-i, und seine 
YVerke tragen auch wirklich das Gepräge hoher Meisterschaft. Ein 
{n Carneol geschnittenes Bildniss des. Kaisers Napoleon erwarb 
Ihm die Stulle eines Graveur desselben, und bald darnach wurde 
er auch TVIitglied des Conseil du sceau de Titres. In; Wa E"- 
ßteuhß" lmtteSimon 1808 eine giänzende Probe abgelegt, süß... 
ders durch eiu 'I'ablcuu von 21 Wappen der französischen Prin.
        

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