Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1800042
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snoa, 
Diego. 
Silöe, 
Diego 
und ein Boot, im Hintergründe mehrere andere SchiiTe. 
Unten im Rande steht: A. Silo inv. et fech, qu. ful. 
2) Marine. In der Mitte erscheint ein Iiriegsschiif mit gräs- 
serem Boote und einelnFischerboote, rechts ist ein Boot mit 
fünf Figuren und links die Küste mit Gebäuden. Unten im 
Bande: A. Silo inv. et fect., (In. fol. 
5) Marine. Man sieht verschiedene Schiffe, rechts ein Boot 
mit drei Figuren, und im Hintcrgrunde rechts die Iiiiste. 
Unten im Rande: A. Silo inv. et l'ect., qu. fol. 
(l) Flussansicht mit Schiffen und Booten mit Figuren, rechts 
am Ufer eine Windmühle, links gegen den Hintergrund 
das andere Ufer. Unten im Rande: A, Silo inv, e; fegt" 
c u, fol. 
5) Sltiirmische See mitFelsenrissen, im Vorgrunde ein scheitern- 
.des Schiff, links auf Felsen ein Thurm. Unten im Rande: 
A. Silo inv. et fect., qu. fol. 
6) Marine mit Schiffen und Booten, im Vorgrunde rechts das 
Ufer mit Fischern und Gebäuden. Unten im Bunde: A. 
Silo inv. et fecL, qu. fol. 
7) Marine. Ruhige See mit Schiffen, links ein bemanntes Boot, 
im Mittelgrunde, weiter nach vorn, eine Tonne mit des 
Meisters Namen, qu. Fol. Sehr selten. 
8) Leicht bewegte See mit einem Dreimaster in der Mitte und 
rechts zwei Fischerboote. Am Rande rechts bemerkt man 
eine Tonne mit den BuchstabenAS, (In. fol. Sehr selten. 
9) Marine mit einem heftigen Sturm, mit dem Namen de; 
Meisters. H. 5 Z. 5 L., Br. 7 Z. 7 L. 
Wir fanden dieses Blatt im reinen Aezdrucke auf 256111- 
den gewerthet.  
Silod, 
Diegß, 
nennt Ticozzi irrig den 
folgenden Meister. 
Silbe, Diego dß, Bildhauer und Architekt, einer der berühmtesten 
spanischen Künstler aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, 
der um die Einführung eines besseren Geschmackes in Spanien 
sich Verdienste erwarb. Er wurde um 1480 in Burgos geboren, 
wo ihn sein Vater, Gilde Silöe, in der Kunst unterrichtete, nach 
dessen Tod er sich nach Granada begab, wo damals an der Cathe- 
drnle viele Veränderungen vorgenommen Würden. Don Diego führte 
für dieseliirche mehrere Bilrlhauerarbeiten aus, womit er die neuen 
Thore zierte. Besonderen Beifall fand ein Ecce homo, und seine 
Statue des h]. Christoph galt für das besste BllClWCfli der Stadt. 
In diesen Statuen, so wie in einigen Büsten und Medaillcns, die 
er fur andere Iiirchen Granadafs nusführte, erscheint Diego schon 
als Iiünstler von Bedeutung. Er wusste seinen Köpfen Ausdruck 
und Wurde zu ertheilen und zeigte in der Anatomie und in der 
Proportion des menschlichen Körpers ungewöhnliche Kenntnisse, 
so wie sich _denn Silöe überhaunt den Ruf eines der grössten 
spanischen Bildhauer erwarb. Hierauf fertigte er Zeichnungen zu 
den Churstiihlen des D_umes in Toledo. deren auch andere Künst- 
ler verlegten; allein die Entwürfe Diegafs und jene des A. Berru- 
guete wurden vorgezogen. 
Sein Hauptfach war indessen die Architektur. Er baute die 
Kirche des Iilostcrs des hl. Hieronymus zu Grenada. Im Jahre 
1550 berief ihn das Cnpitel der Cathedrale von Toledo zum Bau 
der neuen Cnpelle de, los Beyes, welchen Carl V. führte, da ihn
        

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