Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796352
Schrott, 
Maximilian. 
Schubart, 
Christian 
Friedr. 
33 
Herrn Polimbergex- 
geziert. 
Werk. 
soin 
Es 
in Bronze 
ist jnit Bilclwerlsen 
SGlITOHI, llrlaxlmlllüll, Maler, geb. zu Landshut 1785, widmete 
sich anfangs zu München den Studien, besuchte aber auch die 
Zeichnungsschule des Professors Milterer mit solchem Gliicke, 
dass er zuletzt sich ganz der Kunst ergab. Schrott malte zahll- 
reiche Bildnisse in Miniatur; fast für alle hohen Herrschaften in 
München, besonders für das Herzoglich Leuchtenbergsche Haus. 
 Diese Portraire sind sehr ähnlich und mit grosser Zartheit behan- 
delt. Man zählte ihn zu den besten Miniaturmalern seiner Zeit, 
er starb aber schon 1822.  
SChPOHZ, AIIÖFGHS, Bildhauer, bildete sich in Wien zum Künst- 
ler, und erlangte als solcher grosse Geschicklichkeit. Später trnt 
er in Dienste des Fürsten Primas von Ungarn, wo er um 1810 
thixlig war. 
Schrott, JOSCPh, Bildhauer zu München, besuchte daselbst die 
Akademie, und arbeitete dann in L. v. Schwanihalers Atelier. Von 
135g an sah man von ihin im Locale des liuustvereiris Büsten 
ausgestellt. 
Schrotzber , Franz, Maler, eb. zu Wien 1811, besuchte da- 
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selhst die Akademie, und entwickelte in kurzer Zeit eiii schones 
Talent. Er erhielt einige Preise und schon 1855 wurde ihm die 
Ehre zu Tlieil, dass eines Seiner Gemäldein der Gnllei-ie des Bel- 
Vedgre aufgestellt wurde. Dieses Bild mittlerer Grösse stellt die 
Luna vur wie sie von Genien umgeben auf ihrem Wawen zn dem 
schlafenden Endymiun heraliliomrnt. Dfiiin hat Scliruljzberg auch 
als Portraitmaler Ruf, und im Genre leistet er nicht minder Lo- 
bensveertlies. 
Schrumpf, Johann, Architekt, stand um 1806 in hessischen 
Diensten, und bekleidete zu Cassel die Stelle eines Baurathes. 
Später wurde er herzoglich Nassauscher Bnudirector. Unter seiner 
Leitung wurde 1824 das Monument des deutschen Kaisers Adolph 
von Nassau im Dome zu Speyer ausgeführt. 
Schtschedrin, nennt Fiorillo irrig die russischen Künstler Schedrin, 
so wie nach ihm Fiissiy. ' 
lchuback, Goulieb Emil, Maler, geb. zu Hamburg m20, m1- 
dete sich an der Akademie der bil1lex1deu_l'iünste in München, 
und ergriff mit Vorliebe das Fach der Histurxemnalerei. Im Lokale 
des liunstvereins daselbst sah man einige Bilder von ihm ausge- 
stellt, wie einen entfliehenden Amor 1841, Clärcheu dem Egmont 
im Kerker erscheinend. u. s. w. Im Jahre 184-1 begab sich der 
Künstler zur weiteren Ausbildung nach Rom, wo das Talent des- 
selben zu den schönsten Erwartungen berechtiget-v 
lchubart, Cäfl LüdWlg, Maler von Frankenthal, wurde 1820 
geboren, und an der Akademie in München herangebildet. Im 
Jahre 1842 begab er sich wieder in die Heimath zurück. 
lchubarli, Christian Friedrich, Maler zu Dresden, halte um 1750 
--ÖO Ruf. Er malte Blumen und Früchte, und fertigte besonders 
Naglcfs Künstler- Lex. Bd. X V I. 3
        

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