Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799660
Siegen . 
VOD- 
Ludwig 
übers wurde weggeschabt, und an deren Stelle folgende 
gesetzt: cratq. L. ä S. Ann. Dnj. CIO ICLCXLIII. 
In der Stickerei sind Betouchen vorgenommen. Das ent- 
scheidende Kennzeichen ist indessen die Jahrzahl iöiä. 
(B- Weigel Wßrtllet ein beschnittenes Blatt ohne Unter- 
rand auf 16 Thl.) 
Graf Laborde gab dieses Bildniss in lithographirter Copie 
bei: Irnp. chez Letronne. 
2) Eleonora de Gonzaga, Gemahlin Kaiser Ferdinand IIL, von 
anderen die I-iönigin Elisabeth von Böhmen genannt. Grosse 
Buste in  Ansicht, mit gekröntem Haupte und aut die 
Schulter herabfallenden Haaren. Grosses Medaillen, links 
unten: G. Hondthorst pinxit anno. Rechts: L. ä Siegen In- 
ventor tecit 1635- H- lg Z. 5 L., Br. 15 Z. 6 L. 
Bei dieser Gelegenheit ist ein Irrthum zu berichtigen, der 
aus dem Gothaer Journal 1792 p. 510 in Füsslys allgemei- 
nes Künstler-Lexikon und in unser Lexikon überging. Ein 
Itepetitor Timaeus sucht zwei Blätter, das eine von Fürsten- 
berg, das andere von Siegen, nach seiner Angabe jenes der 
Landgräiin Elisabeth von Hessen-Cassel, rechts mit der Jahr- 
zahl 164g und links unten mit dem Namen; C. P. Blond- 
thout pinxitanno. Er sagt auch, dass sich dieser Name in 
keinem Werke finde, was ganz natürlich ist, indem aus der 
Aufschrift des Originals aG. Hondthorst pinxitit ein C, P, 
Blondthout fabricirt wurde. Der erste Veranlasser zu diesem 
Irrthurn war aber Mr. Joly, Oonservator des k. liupferstich- 
Cabinets in Paris, welcher dein Dr. Chelsum eine unrichtige 
Beschreibung iiberschickte, und aus dem etwas undeutlich 
gestochenen Namen Honthorst seinen C. P. Blondthout her- 
ausfand. Auch hat das Bildniss mit jenem der Lanclgrälin 
Amalia Elisabeth von Hessen keine Aehnlichkeit. Die Jahr- 
zahl dürfte vielleicht 1643 heissen. 
Dieses Blatt zeigt in der Behandlung schon Fortschritte, 
wobei er sich einer Art Bolllette bediente. Dennoch ist es 
in der Wirkung hart. Die Haare und der Halskragen sind 
sehr gut dargestellt. 
5) Guilhelmus D. G. Princeps auriacus comes Nassoviae etc. 
Rechts im Grunde der Platte: Hondthorst pinxit L. a Siegen 
lnventor fecit 1614- H- l F- 7 Z. 4 L-. BT- I F- 5 Z- 
Der Grund dieses Blattes ist gestochen und mit lireuz- 
strichen bedeckt. Die Haare sind schon in Schabxnanier be- 
handelt, Der Schatten längs der Nase und dem Iinebelbarte 
ist mit der Roulette bewirkt. 
4) Augusta Maria Caroli M. B. R6! filia Guilhelmi Princ. avr. 
spunsa. Fast von vom, nach links blickend, mit einem Hals- 
band von grossen Perlen. Die Inschrift ist dieselbe, wie auf 
dem obigen Blatte. 
Aus der Behandlung dieses Blattes geht deutlich hervor, 
dass sich Siegen anfangs einer Roulette bediente, nicht der ge- 
körhten Walze. welche der Prinz Rupert anvvendete. Es 
zeigt sich dieses aus den Reihen schwarzer Punkte, die ein 
Band bilden. Die Haare sind etwas schwer, über trefilicll 
behandelt. Der Titel ist auf eine zweite Platte gestochen , 
und eigends gßflfllclil- 
5) Ferdinand III. Iioin._lmperator semp. Aug. Et Bolnltcx. Clß 
Unten steht: Lud. Siegen in Scchtcn ex  . pinxit nuvuq-
        

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