Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796333
Schroetär , 
Johann 
Friedrich 
Carl 
Constantin. 
31 
116- müsste aber wöchentlich mehrmalen von Skeuditz dahin W80- 
dßm. Weil ihin die Mittel fehlten, um sich einzuniietlien. Üßch 
erfreute er sich bald der Gunst des Direktors Schnorr und (185 
Accis-Obereinnehmer Beyl, die im. in den Stand setzten, 1813 in 
Dresden unter Fachmann seine Studien fortzusetzen. Dieser wollte 
ihn durchaus zum Histurienmaler bilden, gab ihm Unterricht in 
der Composition und liess ihn lebensgrosse Studien nach der Na- 
tur malen, die indess vorzugsweise nur Talent für das Portraitfach 
verrietlien, Schröter ging daher 181g nach Leipzig, malte Bild- 
nisse verschiedener Grösse, und eine wohlgelungeue Farniliengruppe 
veranlasste ihn. ein Genrebild zu malen, Mutter und Tochter 
Zginwiiäids unilfkluppelnd, saelches aus de?)Lelifzliggighitlusnstelli:ilhg 
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das Purtraitmalen aufzfgeben, und sich allein dem Genrefach zu 
widmen. Sein erstes grösseres Gemälde der Art, ndie Muthwilli- 
äentyßaguearndignden igekeäi im [Äauschlii eingeschlaffeigärlalte llgiinnlerk 
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bclagernzaber erst 1826 in Berlin mit äinem Seitenbilde, wvis a 
vis,a gekauft. Sclirüter nahm in diesem Jahre seinen Wohnsitz in 
Berlin, und auch die 1828 ausgestellten Gemälde: der Musikleb- 
rer (in der Gallerie des Cunsiils Wagener), der Beobachter, der 
Appetit (im Besitze des Domherrn Spiegel), der Seemann, wurden 
als sehr gefällige und sauber behandelte Cabinetsbilder allgemein 
bewundert. Schröterk Gemälde wurden nun immer gesuchter, und 
manche Bestellung ging aus der Ferne ein. Werke, die den obi- 
gen gleich geschätzt wurden, sindi der Grossmutter Geburtstag, 
30 gerhEnkäl där beltfiiilgtlen Fralu eineiiä Bllginenkfanfvluberrgichtit, 
le uc e, er esse icier un sein aci ar, (EIS itta s ro  
Die wVersteigerung des Nachlasses eines Malersv. ist wohlgSchrö- 
iers vorzüglichstes Werk, und zeichnet sich durch reiche Compu- 
sition, durch herrliche Anordnung der einzelnen Gruppen, durch 
eben so interessanten als gut motivirtcii Ausdruck und saubercre 
Ausführung vortheilhaft aus. Es ist im Besitze des Senators Jenisch. 
Schon längere Zeit kränlalich ging Schröter 1855 nach Salz- 
hrunn, benutzte aber auch während seiner Iiurzeit jede Gellegen- 
eih interessante Scenen aufzufassen, und so entstand 1854 sein 
gösstes Bild: der Possenreisser zu Salzbrunn am 11. July 1355. 
rei andere Genrebilder: die Kaffeeschwester, eine Wirthshaus- 
ßcene, wie der Wirth dein Alten das Bier lobt, und die ruhende 
Judenfamilie, kamen in demselben Jahre von der Staffelei des 
Künstlers, wovon ihm das letztere Charakterbild besonders Ehre 
Praßhlß- Seine letzten Bilder sind von 18.35: ein Greis und ein 
Junges Mädchen am Tische sitzend, hinter welchem ein Kind" mit 
der Puppe spielt, und die Dorfschule, in welche die Mutter den 
Widerstrebenden Buben einführt. Im Hunstblatt 1855 Nr. 104 ist 
der Nekrolog dieses Meisters.  
Schröters Werke zeichnen sich durch schönes Onlorit und 
durch sehr detaillirte und delikate Ausführung der Köpfe aus. 
Sie sind mehrentheils durch Lithographien bekannt, und Lieblinge 
des grüsseren Publikums geworden. Man könnte indessen diesen 
Künstler mit Carl Schröter von Braunschweig verwechseln. 
BndVIerner lithographirte den musikalischen Kesselflieker, ein 
 (iiiniildwiii eliifhzäi; 
wandßrnile Judenfainilie, idiei Gasistuhe. den Gebuätstag, der 
giyztsääätgelärtz.dämng-ltätelnhgnäller bei H. Fallen;  Fischer dge 
s inmgast, Boriuann die Schule, 
        

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