Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799563
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Sicklecr. 
Sicher  
Michael. 
zen fügen. Dann fertigte Sickinger auch mehrere Grabmnmnnuente 
im romanischen und altdeutschen Style. Sein Werk ist das schöne 
Grabmal des Maurermeisters Höchl, jenes der Gattin des k. Impf- 
arztes Dr. Heiter u. a. auf dem Gottesacker in München. In Pas- 
sau ist das Grabmonument des Ministers Rudhnrt. von ihm gefer- 
tiget. Gegenwärtig ist der Künstler mit der Verzierung des Sie- 
gesthores in München beschüftiget, welches im Style den herrlichen 
Bauten des Direktors F. v. Gärtner an der Ludwigsstrassc analog 
ist, und den Abschluss derselben bildet. 
Siclileer , 
Sickeleer. 
Slßküräl, HUgO, Bibliothekar vom Priimonstratenser [Hoster am Stra- 
hof zu Prag, übt neben seinen Funktionen als Geistlicher und 
bei der Bibliothek noch die lYIalerei mit grossem Talente. fauler 
Sickora bearbeitet das Fach des Peter Neefs und des Steexweyli 
mit Iienntniss der Perspektive und mit praklisxclier Fertigkeit. Ein 
Cyklus, die verschiedenen Handlungen der Messe, welchen er in 
gothiseheix Perspektiven begonnen, zeigen clcn Meister. Er lebte 
noch 1828. Vgl. Bötticbefs art. Notizenblatt 1828, Nro. 14. 
SICPByFPäIDQOIS, 1mm, arbeitete um 1050 in Paris. Er malte 
meistens Bildnisse, deren einige gestochen wurden, wie jenes des 
Arztes Charles 'l'lmillier von L. Cussin, f0l., und des Professors 
Jean Dou-at in gr. 4. 
SiÖÖOIIS, NITSU die beiührntc englische Schauspielerin, soll nach 
Fiorillo V. 851. den lVIcissel mit vielem Geiste geführt haben. 
Von einem Werke dieser Biihnenhnldin sagt er nichts. 
Sxebenhaar, Mxchael AÖOIPh, Zeichner und Maler, war in der 
ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Witteuberg thätig. Er malte 
Bildnisse, deren mehrere gestochen wurden, wie von J- M. Ber- 
ningrotlm jenes des Amtshnuptmanns H. P. von Slammer, und von Sy- 
snng ein solches von dessen Gemahlin Mann Ehsabetha, beide 
gr, 4. Iirügner stach das Bildniss des Rechtsgelehnen Goufried 
Suevus, fol. Auf einem von Sysang gestochenen Bildniss des Pre- 
digers Benjamin Bihler steht der Nnme Slehenhaus als der des 
Malers, welcher aber mit unserm Slebenhaar Eine Person seyn 
wird.  
I. G. Sehumann stach nach seiner] Zeichnung den anatomi- 
schen Saal zu Wittenberg für Abraham Vnlefs Catalngus Univer- 
salis, Wittenb. 1756- 
Sicbcnhaus , 
den 
obigen Arlilsel. 
Siehcr, Wßlfgang, heisst in mehreren Schriften ein Formschnei- 
der, der sich des Monogramms W. S. bedient haben sull. Ueber 
einen Meister dieses Namens finden sich indessen keine Nach- 
richten, es ist aber darunter wahrscheinlich Wolfgang Sluber zu 
vel-uehen, S. daher Stuber. 
Sieber, Michael, Kupferstecher, wurde 1724 zu Trescnwitz in 
Mähren geboren, und als afmer Knabe zum Mönche herangebil- 
det. Er lebte als solcher 1m Iiloster Wuburzisst bis zur 1786 
erfolgten Aufhebung deSSClbßH. Hierauf liess er sich in Lang' 
Lhuta nieder und starb daselbst 1788. Dlabacz verzeichnennelxrcrß
        

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